Dokumentationsassistent: So verläuft die Ausbildung

Wer eine Ausbildung als Dokumentationsassistent anstrebt, muss sich vor der Ausbildung für einen beruflichen Schwerpunkt entscheiden. Lesen Sie hier alles über diesen spannenden Beruf.


Der Beruf Dokumentationsassistent umfasst alle Tätigkeiten, die mit der Ermittlung, Erfassung und Speicherung von Daten und Informationen sowie der Dokumentierung zusammenhängen. Je nach Tätigkeitsfeld wird die Beschäftigung unterschieden, in die Berufe Assistent für technische Kommunikation und Dokumentation, Fachangestellter für Medien und Informationsdienste sowie Medizinischer Dokumentationsassistent. Fachangestellte für Medien und Informationsdienste ist ein dualer Ausbildungsberuf, Medizinische und Technische Dokumentationsassistenten hingegen lernen an einer Berufsfachschule.

Medizinischer Dokumentationsassistent
Dokumentationsassistenten lernen während der Ausbildung Daten zu recherchieren und zu präsentieren sowie zu verwalten. Zusätzlich müssen sie sich Wissen und Kenntnisse über das Gebiet aneignen, auf dem sie tätig werden wollen. Medizinische Dokumentationsassistenten müssen sich also beispielsweise auch mit der Abrechnung und Prüfung von medizinischen Leistungen oder der Verschlüsselung von Diagnosen befassen. Der theoretische Ausbildungsteil wird durch Praktika in entsprechenden Einrichtungen ergänzt, wobei die Auszubildenden sowohl ihre erworbenen Kenntnisse in der Dokumentation und Datenbankverwaltung einbringen als auch den Tagesablauf im Betrieb kennenlernen sollen. Die Ausbildung dauert zwei bis drei Jahre und schließt mit einer Prüfung ab, die einen schriftlichen, einen mündlichen und einen praktischen Teil beinhaltet.

Assistent für technische Kommunikation und Dokumentation
Auch bei der dreijährigen Ausbildung zum technischen Dokumentationsassistenten sind zentrale Elemente die Beschaffung und das Einpflegen von Daten und Informationen. Daneben müssen ebenfalls berufsrelevante Fähigkeiten und Kenntnisse erworben werden, so zum Beispiel die rechnergestützte Erfassung technischer Zeichnungen. Auch CAD und Wirtschaftslehre gehören zu den Ausbildungsinhalten, die während der Berufspraktika angewandt und vertieft werden. Die Ausbildung schließt mit einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung ab, außerdem kann eine Zusatzqualifikation für die Fachhochschulreife erworben werden.

Fachangestellte für Medien und Informationsdienst
Die dreijährige duale Ausbildung zum Fachangestellten für Medien und Informationsdienst führt zu Tätigkeiten in Archiven und Bibliotheken sowie Informations- und Dokumentationsstellen in Behörden, Hochschulen oder der Privatwirtschaft. Auch Fernseh- und Rundfunksender beschäftigen Dokumentationsassistenten und bilden diese aus. Neben der Datenbeschaffung und -verwaltung gehören auch Medienkompetenz sowie Aspekte des Marketings zu den Ausbildungsinhalten, die in der betrieblichen Ausbildung und im schulischen Unterricht vermittelt und erworben werden.
Die Ausbildung schließt mit einer Prüfung, die einen schriftlichen und einen mündlichen Teil umfasst, ab. Kenntnisse, die der angehende Dokumentationsassistent dabei nachweisen muss, betreffen die Beschaffung und die Aufbereitung von Informationen und Medien, Informationsdienstleistungen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.