Dolormin Extra – Risiken und Nebenwirkungen

Wie bei jedem Medikament gibt es auch bei Dolormin Extra Nebenwirkungen bei deren Auftreten ein Arzt befragt werden sollte.


Dolormin Extra ist ein Arzneimittel, welches eingesetzt wird, um Schmerzen zu stillen und Fieber zu senken. Wie bei jedem Medikament können auch hier die Wirkstoffe nicht nur zu dem erwünschten Ergebnis führen, sondern auch einige Risiken und Nebenwirkungen bergen

Wann Risiken bei der Anwendung von Dolormin Extra bestehen
Besonders gefährlich kann die Einnahme des schmerzstillenden Mittels bei einigen Vorerkrankungen des Patienten sein. Unter diesen Umständen, sollte es lieber nicht eingenommen werden. Dies liegt daran, dass der enthaltene Wirkstoff unter anderem Blutverändernde Eigenschaften besitzt und bisherige Erkrankungen verstärken kann. Solche Erkrankungen können beispielsweise Allergie gegen den Wirkstoff Ibuprofen, Magen-Darm-Erkrankungen, Blutungen und Durchblutungsstörungen sowie Funktionsstörungen von Leber, Herz oder Niere sein. Durch die genannten Eigenschaften bestehen außerdem erhöhte Risiken für Schlaganfälle oder Herzinfarkte. Muss trotz der vorhandenen Krankheiten Dolormin eingenommen werden, so ist das unbedingt von einem Arzt zu kontrollieren. Auch während einer Schwangerschaft und bei Kindern solle das Medikament nicht genutzt werden. Der Grund hierfür sind zum einen mangelnde Kenntnisse über mögliche Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes und zum anderen die hohe Dosierung des Wirkstoffes. Weiterhin kann durch Dolormin die Wirkung anderer Medikamente verstärkt oder unterdrückt werden, sodass sich entsprechende Vorerkrankungen verschlechtern oder Funktionsstörungen an Organen auftreten können.

Welche Nebenwirkungen trotz korrekter Anwendung von Dolormin Extra möglich sind
Nebenwirkungen können auch bei sonst völlig gesunden Menschen bei der Einnahme des Arzneimittels vorkommen – dies muss jedoch nicht der Fall sein. Solche Nebenwirkungen werden in Häufigkeiten angegeben. Das bedeutet, dass in der bisherigen Medikamentengeschichte erfasst wurde, wie viele Anwender welche Nebenwirkungen bei welcher Dosierung erlitten. Dadurch kann die Angabe erfolgen, wie häufig bestimmte Wirkungen auftreten. Bei der Anwendung von Dolormin Extra kommt es demnach am häufigsten zu Störungen im Magen-Darm-Trakt. Dazu gehören zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Magenschleimhautentzündungen oder Durchfall. Weiterhin sind gelegentlich (bei circa 1 bis 10 von 10.000 Anwendern) nervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Müdigkeit sowie Sehstörungen, Magen-Darm-Geschwüre oder Hautausschläge möglich. Sehr selten treten hingegen Herzprobleme, Blutbildungsstörungen, Entzündungen der Speiseröhre, Nieren- und Harnwegserkrankungen, Gefäßerkrankungen, schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, Leber- und Gallenerkrankungen sowie Psychiatrische Erkrankungen auf. Sollten Patienten bei der Anwendung von Dolormin solche Auffälligkeiten bemerken, so ist dies sofort dem behandelnden Arzt zu melden und die Einnahme abzubrechen. Zudem ist es immer empfehlenswert vor der Nutzung eines Arzneimittels die Packungsbeilage ausführlich zu lesen und eventuelle Bedenken dem Arzt mitzuteilen. Mit ihm gemeinsam, kann dann das Risiko-Nutzen-Verhältnis besprochen und die optimale Behandlung ermittelt werden.