Dontisolon: Wirkung und Nebenwirkungen

Die Wirkung von Dontisolon D Mundheilpaste entspricht der Wirkung des Wirkstoffes Prednisolon.


Haupt-Wirkstoff von Dontisolon D Mundheilpaste ist Prednisolon. Darüber hinaus sind arzneilich nicht wirksame Inhaltsstoffe wie Calciumlactat-Glycerol-Addukt, Guar-Gummi, Glycerol und Farbstoff E 120 in Dontisolon D Mundheilpaste enthalten.

Wirkung von Dontisolon
Der Wirkstoff Prednisolon ist in der Dontisolon Mundheilpaste enthalten und wird in vielen verschiedenen Darreichungsformen angeboten. Es gibt Pasten, Cremes, Salben, Zäpfchen, Gelzubereitungen, Tropfen, Lösungen und Tinkturen für die lokale Anwendung. Für die innerliche Anwendung gibt es Kapseln, Tabletten, Injektionslösungen und Infusionslösungen. Die Dontisolon Mundheilpaste hilft bei Entzündungen des Mund- und Rachenraums, bei erschwertem Zahndurchbruch mit ausgeprägter Zahnfleischentzündung und akuten Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches. Der Wirkstoff Prednisolon gehört zu der Gruppe Glukokortikoide. Den Stoffwechsel von fast allen Geweben kann Prednisolon dosisabhängig beeinflussen. Gerade in den höheren Dosierungen wirkt dieser Wirkstoff mit einer zeitlichen Verzögerung bremsend auf das Immunsystem und rasch entzündungshemmend. Die Freisetzung von biochemischen Stoffen an den Immunzellen wird blockiert und die Einwanderung von Entzündungszellen in das geschädigte Gewebe wird verhindert. Sowohl innerlich und auch äußerlich klingen die Entzündungsreaktionen ab. Auf der Unterdrückung des Abwehrsystems des Körpers beruht die stark antiallergische Wirkung von Prednisolon. Dadurch wird die überschießende Reaktion des Immunsystems auf die allergieauslösenden Stoffe verhindert und die typischen Symptome einer Allergie, wie zum Beispiel eine Gewebeschwellung, Rötung oder ein Juckreiz wird gelindert.

Nebenwirkungen von Dontisolon
Grundsätzlich müssen keine Nebenwirkungen auftreten, sie können aber auftreten, nachdem jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente reagiert. Durch Injektionen mit Prednisolon können häufig Infektionen auftreten. Selten kommt es bei einer inneren Langzeit-Behandlung zu Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie zum Beispiel Juckreiz, Brennen und Hautausschlag. Allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen können bei der örtlichen Anwendung am Zahnfleisch auftreten. Allergische Hautreaktionen können durch die örtliche Anwendung auf der Haut entstehen. Kommt es zu einer Anwendung am After oder im Enddarm, so kann ein Juckreiz oder ein Brennen an den Haut-Schleimhaut-Übergängen oder oberflächliche Magenschleimhautblutungen auftreten. Bei der Injektion kann es, hochdosiert, in Einzelfällen zu einem Schock kommen. Hochdosiert kann es auch einen allergischen Schock am Zahnfleisch auslösen und im Enddarm und am After kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen. Bei der innerlichen hochdosierten Kurzzeit-Behandlung kann ein Knochenmasse-Verlust eintreten. Werden hohe Dosen in einer schnellen Injektion in die Vene verabreicht, so kann es im Darm-Bereich brennen und jucken. Bei einer örtlichen längeren Anwendung am Auge, kann es zu einem Augeninnendruckanstieg mit möglicher Glaukom-Bildung, Infektionsverschleierung und zu einem Hornhautdurchbruch kommen. Bei der örtlichen Langzeit-Anwendung auf der Haut kann es zu Streifenbildung, Blutgefäßabzeichnung, Hautabbau, Steroid-Akne, Überbehaarung und zu Hautentzündungen rund um den Mund kommen. Durch das Prednisolon kann die Speicherung und Aufnahme von Jod in den Körper und in die Schilddrüse verringern. Bei einer längeren Behandlung sollten somit die Schilddrüsenwerte ärztlich kontrolliert werden. Nach langdauernder Prednisolon-Behandlung mit Dontisolon kann es bei zu schneller Dosisverminderung zu Gelenk- und Muskelschmerzen kommen.