Alle Frittiergeräte enthalten heißes Fett. Die Kombination von Hitze und Fett führt zu einigen Problemen, die durch die Wahl des richtigen Materials aus dem das Gerät gefertigt ist, verhindert werden können. Heißes Fett neigt dazu, zu spritzen und diese Spritzer setzen sich auf Oberflächen fest. Dort verharzen die Fetttropfen schnell. Aus hygienischen Gründen müssen diese Flecken leicht entfernt werden können. Es gibt nur ein Material, welches die notwendigen Putzgänge auf Dauer verkraftet, das ist Edelstahl. Kunststoff hat zwar den Vorteil, dass er nicht so leicht heiß wird, die Verbrennungsgefahr dadurch geringer ist, aber er lässt sich kaum reinigen. Fritteusen mit Kunststoffgehäuse sind lediglich für private Haushalte geeignet, die diese nicht häufig nutzen.
Unterschiede in der Bauart
In einer Doppelfritteuse kann das Fett in einem großen Behälter erhitzt werden, in den zwei Frittierkörbe eingehängt werden. Sie kann aber auch aus zwei getrennten Behältern bestehen, die völlig getrennt voneinander geschaltet sind. Für den Haushalt und den kleineren Gastronomiebetrieb eignen sich Geräte mit zwei Kammern besser, weil so je nach Bedarf mit nur einer Kammer gearbeitet werden kann. So werden Energie und Fett gespart. In großen Kantinen, in denen ständig frittiert wird, sind Geräte mit einer Kammer sinnvoller. Diese enthalten größere Mengen Fett und können so leichter eine konstante Temperatur halten. Aus diesem Grund ist es kein Problem, wenn eine große Menge gefrorenes Frittiergut ins Fett verbracht wird.
Alltagstauglichkeit der Doppelfritteuse
Hygiene ist das oberste Gebot, denn es geht um Nahrungsmittel. Aus diesem Grund ist es wichtig, das Gerät im Hinblick auf den Einsatz zu betrachten. Nicht nur das Material, aus dem die Fritteuse gefertigt ist, beeinflusst die Reinigungsfreundlichkeit, sondern auch die Lage und Form der Bedienelemente. Die Frittierkörbe müssen leicht entnommen werden können, damit Sie zur Reinigung aus dem Gerät entfernt werden, statt sie im Gerät auszuwischen. Ganz wichtig ist, wie komfortabel das Fett abgelassen werden kann. Bei einem Haushaltsgerät mit zwei Liter Inhalt mag es akzeptabel sein, wenn kein Fettablasshahn vorhanden ist, bei einer Doppelfritteuse für die Gastronomie ist dieser allerdings unbedingt notwendig.