Dorithricin: Risiken und Nebenwirkungen

Dorithricin ist ein sehr anwenderfreundliches Medikament, welches zur Behandlung von Halsentzündungen und Halsschmerzen angewendet wird.


Dorithricin ist ein Arzneimittel, dass unter anderem bei Rachen- und Kehlkopfentzündungen sowie Schleimhautentzündungen im Mund und am Zahnfleisch hilft. Die Hauptwirkstoffe des Mittels sind die keimabtötenden Bestandteile Tyrothricin und Benzalkoniumchlorid sowie Benzocain, welches ein Lutschen ermöglicht. Daneben sind Zusatzstoffe wie Sorbitol oder Minzöl eingearbeitet.

Welche Risiken mit der Einnahme von Dorithricin verbunden sind
Grundsätzlich gilt ein Einnahmeverbot, falls in der bisherigen Krankengeschichte des Patienten bereits Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber den Hauptwirkstoffen zu bemerken waren. Neben diesen enthält das Arzneimittel jedoch auch Bestandteile wie Sorbitol, gegen welches einige Menschen allergisch reagieren. In einem solchen Fall ist die Einnahme von Dorithricin unbedingt mit dem Arzt abzusprechen.
Einflüsse des Medikaments auf das ungeborene Kind sind bisher zwar nicht nachgewiesen worden, sie können jedoch – wie bei den meisten Medikamenten – nicht sicher ausgeschlossen werden. Daher ist es ratsam, die Einnahme bei einer Schwangerschaft zu vermeiden.
Durch die Zugabe von Minzöl und den Zuckerzusatz ist das Arzneimittel relativ schmackhaft und damit sehr angenehm in der Anwendung durch Lutschen. Da Säuglinge und Kleinkinder sich jedoch leicht verschlucken können, ist dieses Medikament für sie nicht geeignet und sollte zudem sicher aufbewahrt werden.
Auch im Falle von frischen Wunden im Mund- und Rachenbereich oder bei Auftreten von Fieber, Übelkeit oder sehr schweren Kopf- und Halsschmerzen ist von einer Anwendung abzuraten und der Rat eines Arztes einzuholen.

Welche Nebenwirkungen bei der Anwendung von Dorithricin auftreten können
Im Allgemeinen ist das Mittel sehr verträglich und weist für gewöhnlich keine Nebenwirkungen auf. Manchmal kann es jedoch zu Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber dem Bestandteil Benzocain kommen. Es ist auch möglich, dass Patienten mit Neigung zu Hautreaktionen durch das Medikament sensibilisiert werden.
Sollte der Patient Unverträglichkeiten oder Nebenwirkungen an sich bemerken, so ist es empfehlenswert, diese dem Arzt oder Apotheker mitzuteilen und gegebenenfalls die Einnahme abzubrechen.
Nebenwirkungen können jedoch auch im Fall einer falschen Dosierung auftreten. Normalerweise sollten jeweils maximal zwei Tabletten des Arzneimittels mehrmals täglich, etwa alle drei Stunden, gelutscht werden. Nach einer möglichen Überdosierung machen sich entsprechend Magen-Darm-Probleme oder fehlerhafte Blutbildungsprozesse bemerkbar. Insbesondere bei Kindern ist bei Verdacht solcher Reaktionen auf Dorithricin sofort ein Arzt zu verständigen. Empfehlenswerte Erste-Hilfe-Maßnahmen sind dann beispielsweise die Gabe von reichlich Wasser und Kohletabletten.