Dormutil: Anwendungsgebiete, Risiken und Nebenwirkungen

Das Medikament Dormutil enthält den Inhaltsstoff Diphenhydramin und ist ein Medikament, das vor allem bei Schlafproblemem Anwendung findet.


Das Medikament wird eingesetzt zur Behandlung von Einschlafproblemen und Durchschlafproblemen. Das Medikament Dormutil wird jedoch nicht bei allen Schlafstörungen angewendet. Wenn man durch Stress, Depressionen, Ängsten, Schmerzen oder Sorgen nicht schlafen kann, muss die Ursachen dafür erst behoben werden. Schlafmittel beeinflussen die Schlafphasen. Sie stören die morgendliche Erholung und können somit psychische Störungen verursachen.

Nebenwirkungen und Risiken des Medikamentes
Da ein jeder Mensch, Medikamente unterschiedlich verträgt, können Nebenwirkungen auftreten. Wenn man bei der Einnahme allergische Reaktionen verspürt, sollte man einen Arzt aufsuchen. Bei der Einnahme von Dormutil können Muskelschwäche, Tagesmüdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und Sehstörungen auftreten. Es kann auch zu Mundtrockenheit und Magen-Darm-Beschwerden kommen. Während einer Schwangerschaft und während der Stillzeit darf das Medikament nicht eingenommen werden. Man sollte auf das Medikament verzichten, wenn man unter Epilepsie, unter erhöhtem Kaliumspiegel im Blut oder unter erhöhtem Magnesiumgehalt im Blut leidet. Bei Engwinkelglaukom, bei Magen-Darm-Geschwüren, bei Prostatavergrößerungen, bei Leberfunktionsstörungen, bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist das Medikament nicht erlaubt. Man sollte mit der Einnahme von dem Medikament vorsichtig sein, wenn man unter Herzrhythmusstörungen oder unter chronischen Atembeschwerden leidet. Wenn man ein blutdrucksenkendes Arzneimittel einnimmt, mit MAO-Hemmern, kann es zu Blutdruckabfall und Atemfunktionsstörungen kommen. Dormutil kann zudem zu einem falschen Ergebnis bei einem Allergietest führen. Die Wirkungen von Diphenhydramin werden von anderen Anticholinergika oder MAO-Hemmern verstärkt. Dabei kann es zu lebensbedrohlichen Darmlähmungen, zu einem erhöhten Augeninnendruck und zu Harnverhalt kommen.

Warnhinweise
Das Medikament kann bei bestimmungsgemäßen Gebrauch das Reaktionsvermögen verändern. Die Teilnahme am Straßenverkehr oder die Bedienung von Maschinen kann beeinträchtigt werden. Das gilt in dem verstärkten Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Die Einnahme von Dormutil über Wochen oder Monaten kann zu einer Abhängigkeit führen. Wenn man das Medikament dann plötzlich absetzt, können Entzugserscheinungen, Angst, Unruhe, Zittern und Schwitzen auftreten. Es kann auch eine erhöhte Krampfbereitschaft auftreten.