Die Dorn-Methode gehört zu den alternativen Heilmethoden. Daher werden die Kosten hierfür nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Private Kranversicherer sehen hierin allerdings kein Problem und übernehmen die Zahlung meist ohne Beanstandung. Somit ist das wichtigste vorab geklärt, nämlich die Finanzfrage im Krankheitsfall. Und worum handelt es sich nun bei der Dorn-Methode? Es ist eine sanfte Methode, verschobene Wirbel wieder an die Position zu bringen, in der sie so liegen, wie es im Konzept der körperlichen Natur vorgesehen ist. Das bedeutet, alle Nervenstränge, die den gesamten Körper versorgen und sich in der Wirbelsäule sammeln, können ungehindert funktionieren und der Körper fühlt sich wohl. Fast alle unerklärlichen Schmerzen oder Funktionsstörungen in Organen oder Gliedern sind einen „Dorn-Versuch“ wert.
Wie funktioniert die Dorn-Methode?
Sind ein oder mehrere Wirbel verschoben, wird das umliegende Muskelgewebe durch Massagen und Wärme entspannt und gelockert. So ist es leichter und angenehmer, die Wirbel wieder zu positionieren. Das geschieht dadurch, dass der Therapeut Druck an der richtigen Stelle ausübt. Gegebenenfalls sind Pendelbewegungen einzelner Glieder bei der Ausführung hilfreich. Die Linderung der Beschwerden setzt ziemlich zeitnah ein. Unter Umständen kann ein Patient auch Techniken erlernen, mit denen er sich kurzfristig selbst helfen kann.
Geschichtlicher Hintergrund
Die Dorn-Methode geht auf den Sägewerksbetreiber Dieter Dorn zurück. Er hatte es einem Einrenker aus seinem Dorf im Allgäu zu verdanken, dass er sich wieder beschwerdefrei bewegen konnte, nachdem er sich „bös verhoben“ hatte. Die Freude der Erleichterung veranlasste ihn dazu, auch anderen auf diese einfühlsame Weise zu helfen, was sich schnell herumsprach. Er erfuhr von der Meridianlehre der asiatischen Medizin und verstand die Zusammenhänge. Mitte der 1980er Jahre, erarbeitete er mit einem Bremer Orthopäden zusammen eine ganzheitliche Heilmethode. 1988 begann er auf Anraten eines befreundeten Heilpraktikers die ersten Vorträge zu halten. Hier bekam die Dorn-Methode ihren Namen.