Dornaugen im Aquarium - Tipps zur Haltung

Die als Dornaugen unter Aquarienliebhabern gut bekannten Tiere besiedeln ursprünglich nahezu den gesamten südostasiatischen Raum.


Dornaugen sind quirlige, schlangenartige und ruhige Fische. Die Dornaugen werden erst in der Dämmerung aktiv und eignen sich ausgezeichnet als Putzer. Diese Fische durchsuchen jeden Winkel des Aquariums nach Futter. Diese Tiere graben sich gerne ein, deswegen sollte kein Bodenfilter verwendet werden, da die Fische sonst angesaugt werden können. Im offenen Wasser lassen sich die Fische selten blicken. Aus diesem Grund sollten mehrere Exemplare gehalten werden.

Die Haltung von Dornaugen

Die Fische haben mit anderen friedlichen Arten keinerlei Probleme, dadurch eignen sie sich für die Vergesellschaftung. Vor allem macht diese Art keine Probleme, wenn das Wasser leicht sauer und weich ist. Am liebsten ist ihnen ein dichtbepflanztes Aquarium, das nicht zu stark beleuchtet ist. Zu der Familie der Schmerlen und Dorngrundeln gehört das gefleckte Dornauge. Dieses wird etwa zwölf Zentimeter groß und es lässt sich am besten in einem 70-Liter-Aquarium halten. Die Temperatur sollte zwischen 24 und 30 Grad Celsius liegen. Außer Pflanzen kann das Becken mit Steinen und Wurzelholz gestaltet werden. Der untere Beckenbereich ist der bevorzugte Aufenthaltsort der Fische. Als Futter kommt Frostfutter, Trockenfutter und Lebendfutter in Frage. Nachgezüchtet können diese Fische ebenfalls in dem Aquarium werden.

Die Eigenschaften von Dornaugen

Diese Fische sind eher schüchtern, allerdings nicht scheu oder schreckhaft. Häufig lassen sich diese Fische am späten Nachmittag oder Abend blicken, da werden diese sehr aktiv. Zur Fütterungszeit kommen die Dornaugen immer zu spät, dies macht allerdings nichts, da sie wenig Futter benötigen. Sie finden ihr Futter in den für andere Fische unzugänglichen Stellen und dieses reicht ihnen allemal. Diese Fische haben auch keine Scheu vor anderen Tieren und zeigen keine Berührungsängste. Wenn ein Dornauge von einem anderen Fisch angestubst wird, dann versteift es seinen Körper und wird beiseitegeschoben. Ist das Tier dann aus dem Gefahrenbereich, schlängelt es zügig davon. Im Allgemeinen sind Dornaugen blitzschnell, fühlen sie sich bedroht, flüchten sie in schlangenartigen Bewegungen in ihr Versteck. Zeitweise halten sich diese Tiere auch außerhalb des Wassers auf. Dabei sitzen sie auf einem Blatt, einer Schwimmpflanze oder erkunden das Gelände in ihrer Umgebung. Ab und zu springen diese auch aus dem Wasser in die Höhe, weshalb das Aquarium gut abgedeckt sein sollte und sämtliche Ritzen gut verschlossen sein sollten. Der liebste Aufenthaltsort ist eine weiche Mulmschicht und abgestorbene Pflanzenteile. Zwischen diesen sind diese Fische nur schwer zu erkennen.