Dosenfutter: Geocaching und seine beliebten Hinterlassenschaften

Wenn Outdoor Sportarten und Technik aufeinander treffen – Geocaching für Jung und Alt und Dosenfutter als moderner Schatz einer elektronischen Schnitzeljagd.


Geocaching wird im Allgemeinen auch als „moderne Schatzsuche“ bezeichnet, wobei mit Hilfe eines etwa handygroßen GPS-Gerätes auf der ganzen Welt Schätze versteckt und gefunden werden können, sogenanntes „Dosenfutter“. Hierbei unterscheidet man unter Traditional- und Multi-Cache. Im Gegensatz zum Traditional werden bei einem Multi-Cache vorerst mehrere Stationen abgelaufen, um die eigentlichen Koordinaten des Verstecks bestimmen zu können.

Die Caches als Dosenfutter

  • Die Schätze sind meist kleine Hinterlassenschaften, die durch Frischhalte- oder auch kleine Filmdosen vor Feuchtigkeit und anderen Umwelteinflüssen geschützt werden. Für größeres Dosenfutter werden jedoch auch verschließbare Eimer und ähnliches genutzt. Dieses Dosenfutter wird bei den Geocachern als „Cache“ bezeichnet, dessen Koordinaten im Internet veröffentlicht und demnach für Interessierte sichtbar werden.
  • Der Cache besteht dabei aus einer oder mehreren Kleinigkeiten die meist keinen großen Wert besitzen, wie zum Beispiel Feuerzeuge, Werbegeschenke und so weiter. Diese sollen hauptsächlich nur dem Anreiz dienen, auf die Suche zu gehen und dabei ein Ziel zu verfolgen. Der Finder kann dem Schatz entweder etwas hinzufügen, austauschen oder ihn in seiner ursprünglichen Form belassen.
  • Beim Geocaching können meist ungewöhnliche Orte entdeckt und der Suchende auf unterschiedlicher Weise sportlich aktiv werden. So wird bei manchem Cache eine Kletterausrüstung benötigt um diesen zu erreichen, andere sind nur im Winter oder im Dunkeln zu finden.

Das Logbuch

  • Ein weiteres, weitaus wichtigeres Bestandteil eines Caches, ist das Logbuch, in dem sich der Finder einträgt und kurz und knapp über seine Suche und den Zustand des Schatzes berichtet. Empfehlenswert ist es demnach auch, dem Buch einem Bleistift und Anspitzer hinzuzufügen, denn diese funktionieren auch bei Frost und Nässe sehr gut. Ein wieder verschließbarer Gefrierbeutel kann dabei vor zusätzlichen Umwelteinflüssen schützen.
  • Oft stehen der Cachename und der Eigentümer auf der Vorderseite des Logbuches, um Verwechslungen zu vermeiden, für den Fall, dass die Cachebeschriftung unleserlich geworden ist. Falls der Cache zufällig von Unwissenden gefunden werden kann, ist außerdem auch eine Notiz am Cache empfehlenswert, der über Geocaching und den Sinn und Zweck dieses Schatzes aufklärt.
  • Im Netz, sowie im Logbuch wird vom Finder über die Suche berichtet, damit bei Problemen derjenige sofort reagieren kann, der den Schatz versteckt hat und diese Probleme beseitigen kann. Das Prinzip des Geocaching und des Findens von Dosenfutter hört sich zwar simpel an, ist in der Praxis jedoch je nach Lage, Größe und Schwierigkeitsgrad des Caches ein anspruchsvolles, spaßiges aber auch interessantes Hobby, was beim Suchenden den Jagdinstinkt weckt.