Drachenfrucht zubereiten: so geht's

Wer eine Drachenfrucht zubereiten möchte, hat die Qual der Wahl: ob als Beilage in einem gemischten Salat oder als leckere Bowle, die exotische Frucht hat es in sich.


Toll und exotisch sieht sie aus, die Drachenfrucht oder auch Pitahaya. So verleitet sie schnell zu einem Kauf, doch zu Hause stellt die leuchtend rosa oder gelbe Frucht den Käufer dann vor ein Rätsel: Was genau soll man eigentlich mit der Pitahaya anfangen? Wer die fremdartige Drachenfrucht zubereiten will, muss keine Angst vor komplizierter Küchenarbeit haben. Denn so exotisch sie auch aussieht, die Pitahaya stellt auch für Anfänger in der Küche kein großes Problem dar.

Essbar oder nicht, mit oder ohne Schale

  • Dass man ohne großen Aufwand eine Drachenfrucht zubereiten kann, sieht man dieser Tropenfrucht gar nicht an. So fremdländisch ihr Erscheinungsbild auch ist, im Grunde kann man beim Verzehr nicht viel falsch machen. Wie bei vielen anderen Früchten auch, sieht die Schale zwar beeindruckend aus, ist aber nicht essbar. Das weiße oder rote Fruchtfleisch mit den schwarzen kleinen Kernchen darin kann man sich allerdings ganz bedenkenlos schmecken lassen.
  • Als kleiner Snack für zwischendurch kann man die Pitahaya ähnlich einer Kiwi verspeisen. Man schneidet die Frucht einfach in der Mitte durch und löffelt das Fruchtfleisch aus den beiden Hälften.
  • Wer die Drachenfrucht nicht pur essen, sondern noch weiter verarbeiten möchte, kann die beiden Enden abscheiden und einfach die Schale abziehen. So kann die Pitahaya in kleine Stücke geschnitten und Salaten, Fruchtcocktails oder anderen Speisen zugefügt werden.

Eine Frage des Geschmacks

  • Der Geschmack der Frucht, die nicht etwa an Bäumen, sondern an Kakteen wächst, ist abhängig von ihrem Reifegrad. So kann eine jüngere Frucht eher säuerlich anmuten, während eine längere Lagerzeit zu einer milden Süße verhilft. Nicht nur, dass man die Pitahaya wie eine Kiwi isst, sie erinnert auch vom Aroma her an die neuseeländische Frucht, hat aber auch Anteile von Wassermelone oder Himbeere im Geschmack.
  • Das Fruchtfleisch der Drachenfrucht hat einen sehr hohen Wasseranteil, der bei circa 90 Prozent liegt. Außerdem ist sie reich an den Vitaminen B, C und E sowie an den Mineralstoffen Kalzium, Eisen und Phosphor.

In der Küche mit einer Pitahaya

  • Wer die Drachenfrucht zubereiten möchte, kann diese beispielsweise einem gemischten Salat aus Tomaten, Eisbergsalat, Gurke, Mais und Karotten zugeben. Hierzu werden eine Pitahaya, eine Tomate, ein viertel Gurke und eine Karotte in Scheiben geschnitten. Danach gibt man den Mais dazu und drückt eine halbe Zitrone über dem Salat aus. Mit etwas Salz und Süßstoff wird der Drachenfrucht-Salat abgerundet.
  • Doch auch als Teil einer Bowle kann man die Drachenfrucht zubereiten. Hierzu schneidet man zwei Pitahayas und vier halbe Pfirsiche aus der Dose in kleine Würfel. Diese gibt man in eine große Glasschale und übergießt sie mit einer halben Flasche Wodka und einer Flasche Orangen-Maracuja-Saft. Vor dem Servieren wird diese Mischung mit einer halben Flasche trockenem Sekt aufgegossen.