Drainage ums Haus: Wann ist sie notwendig

Von der Kellersohle bis zur Bodenhöhe, eine Drainage ums Haus macht es trocken und kann mit ein wenig Geschick selbst verlegt werden.


Sinn macht es eine Drainage zu verlegen, wenn es sich um ein Hanggrundstück handelt. Aber auch bei Grundstücken, die einen lehmhaltigen oder tonigen Boden haben, lohnt es sich eine Drainage ums Haus zu verlegen. Wenn sie ein älteres Haus besitzen, kann man in den meisten Fällen davon ausgehen, dass dies keine Drainage hat. Meistens sieht man in älteren Häusern im Keller Stockflecken, die auf das Fehlen einer Drainage hinweisen. Dadurch, dass das Wasser, sei es Regenwasser, Grundwasser oder ähnliches nicht richtig bis gar nicht ordentlich in den Boden sickert, werden die Wände nass. Die Folge der fehlenden Drainage sind nasse Wände, welche zu schimmeln anfangen. Aber nicht nur die feuchten oder gar nassen Wände werden zum Ärgernis, auch steigen die Heizkosten.

 

 

Was können sie tun

  • Sie haben die Möglichkeit eine Firma kommen zu lassen, die Ihnen eine Drainage ums Haus legt. Oder sie sind handwerklich auf Zack und verlegen sich selbst eine Drainage ums Haus.

 

Eine kurze Anleitung für das Verlegen einer Drainage

  • Legen Sie als erstes die Wand frei und graben bis zur Kellersohle. Leihen Sie sich gegebenenfalls einen Minibagger in Ihrem Baumarkt Ihres Vertrauens aus. Aber achten Sie darauf, dass Sie nicht zu weit graben. Bei einer größeren freigelegte Strecke ums Haus, könnte je nach Substanz die Wand einstürzen.
  • Nachdem Sie die Wand freigelegt haben, reinigen Sie diese. Vorzugsweise können sie dies mit einem Hochdruckreiniger tun. Wenn die Wand getrocknet ist, sollten Sie eventuelle Löcher und die Wand verputzen. Danach streichen Sie die Wand mindestens dreimal mit dauerelastischen Bitumen.

 

Nun können Sie die Drainage anfangen zu verlegen

  • Das Drainagevlies wird in Höhe der Kellersohle bis Bodenhöhe verlegt. Für den Ablauf des gesammelten Wassers sollte ein Drainagerohr zum Abwasserschacht gelegen werden. Achten Sie aber darauf, dass das Drainagerohr ein Gefälle hat. Hier sollten fünf Zentimeter Gefälle auf zehn Meter Drainage ausreichend sein. Sicherlich sind hier die Expertenmeinungen unterschiedlich.
  • Die Drainage ist fertig verlegt, nun muss nur noch der Graben aufgefüllt werden. Hierfür benutzen Sie auf keinen Fall Muttererde, sondern füllen den Drainagegraben mit Kies auf. Als optisches Highlight können Sie über den Kies Zierschotter schütten. Den gibt es in verschiedenen Farben und Sie können sich dadurch einen individuellen Hingucker zaubern.