Dreadlocks Styling - peppige Varianten für jeden Anlass

Dreads bieten vielfältige Möglichkeiten für individuelles Dreadlocks Styling, wobei der Kreativität kaum Grenzen gesetzt sind.


Wer gerne temporäre Dreads hätte, sein eigenes Haar aber nicht ruinieren möchte, kann sich Silky Dreads- auch: Silky Locks- wickeln lassen. Hierbei wird das Eigenhaar wie ein Rastazopf eingeflochten und mit Kunsthaar fest umwickelt. Abhängig von der Wahl des Materials glänzen die Zöpfe „silky“ oder sehen wollig und matt aus. Die Tragedauer ist abhängig von der Pflege und liegt zwischen drei und fünf Monaten. Da das Kunsthaar nur gewickelt ist, sollte anders als bei richtigen Dreadlocks jegliche Reibung vermieden werden.

Zopffrisuren ermöglichen flexibles Styling
Echte Dreadlocks bieten vielfältige Möglichkeiten für individuelles Styling, wobei der Kreativität kaum Grenzen gesetzt sind. An erster Stelle stehen verschiedene Techniken des Hoch- und Zusammenbindens. Den Klassiker stellt der Zopf am Hinterkopf dar, für den aufgrund des Haarvolumens natürlich ein größeres Zopfgummi benötigt wird. Diese Variante wird auch gerne von Männern getragen.

Dread Bunches
Eine weitere Möglichkeit des Dreadlocks Styling sind „Dread Bunches“, wobei die Haare mit einem mittigen Scheitel geteilt und mit Zopfgummis oder Bändern oben zusammengebunden werden, sodass zwei Zöpfe entstehen.

Dread Buns
Etwas schwerer zu stylen sind „Dread Buns“. Hier werden Strähnen aus mehreren Dreads gebildet, fest zu kleinen Häufchen eingedreht und mit Haargummis und Haarnadeln fixiert. Wenn die Dreads zu dick sind, können sie auch einzeln eingedreht und festgesteckt werden.

Schmuckstücke zum Aufstecken oder Einarbeiten
Eine endlose Auswahl an Schmuck und Stylingmöglichkeiten bieten Bastelgeschäfte. Kunstblumen und Federn können schnell im Haar befestigt, Perlen verschiedener Größen können auf die Dreads aufgesteckt oder gar direkt eingearbeitet werden. Speziell für Dreadlocks hergestellt sind die sogenannten „Coils“, kleine verzierte Metallspiralen mit und ohne Anhänger, die ebenfalls aufgesteckt werden. Mittels Bindfäden oder einzuhäkelnden Haarsträhnen lassen sich außerdem verschiedenste Accessoires in die Dreads einarbeiten. Perlen, kleine Glöckchen, Edelsteine und Kettenanhänger verleihen der Frisur ein ganz individuelles Dreadlocks Styling.

Kopfbedeckungen für mehr Abwechslung
Schnelles Stylen ist mit bunten Tüchern und Stoffbändern möglich, die um den Kopf geschlungen und verknotet werden, aber auch mit Caps und Mützen, die oben, hinten oder an den Seiten Öffnungen aufweisen, durch die Dreads herausstehen können. Die klassische Kopfbedeckung der Rastafaris ist die „Tam“, eine runde Häkelmütze, in der alle Dreads verstaut werden können. Die hierfür klassischen Farben Grün, Gelb und Rot haben die Rastafaris der äthiopischen Landesflagge entnommen, mittlerweile gibt es Tams allerdings in vielen Designs.

Coloration ist nur unter Vorbehalt ratsam
Natürlich muss man sich dabei nicht auf die eigene Haarfarbe beschränken. Beim Färben der Dreadlocks ist jedoch zu bedenken, dass die Haarfarbe sich unter Umständen nicht gleichmäßig auf und in den Dreads verteilen lässt. Daher wird mindestens die doppelte Menge an Coloration benötigt, was ein völlig gleichmäßiges Färbeergebnis trotzdem nicht garantiert. Das sollte auch bedacht werden, wenn die colorierten Haare nochmals umgefärbt werden sollen. Auch waschen sich Tönungen nicht immer gleichmäßig aus. Dafür besteht die Möglichkeit, einzelne Dreads in unterschiedlichen Farben zu gestalten. Hierzu werden die Strähnen nach dem Einmassieren der Coloration einfach in Alufolie eingewickelt, damit während des Einwirkens nichts auf die anderen Strähnen abfärbt. Beim starken Blondieren ist allerdings Vorsicht geboten, da die Haare durch das aggressive Wasserstoffperoxid noch trockener werden, wodurch die Dreads abbrechen können.