Botanischer Name: Tradescantia
Allgemein
Die Dreimasterblume, auch Tradeskantie genannt, gehört zu den Commelinengewächsen. Sie findet sich vor allem draußen im Beet, besonders in der Nähe von Teichen. Doch auch als Zimmerpflanze eignet sich die Dreimasterblume. Die Blüten können blau, violett, rosa oder weiß sein, sie bestehen aus drei Blütenblättern, wenn man Verblühtes direkt wegschneidet, kann die Pflanze den ganzen Sommer über blühen. Die Blätter der Pflanze wirken grasartig, generell wächst die Dreimasterblume sehr buschig. Als Zimmerpflanze geeignet sind vor allem die Tradeskantia flumensis mit ihren grünen, rötlichen oder gemusterten Blättern und die Tradeskantia sillamontana mit ihren rosafarbenen Blüten. Besonders schön sieht die Dreimasterblume als Ampelpflanze aus, also wenn ihre Triebe ungestört herunterhängen können. Die Pflege der Pflanze ist relativ leicht, auch lässt sie sich sehr einfach vermehren. Deswegen ist sie die perfekte Pflanze für Anfänger.
Standort
Hat man sich die richtige Art ausgesucht, überlebt die Dreimasterblume auch an einem eher lichtarmen Standort. Insbesondere die grünblättrigen Tradeskantien fühlen sich sowohl im Hellen als auch im Dunkeln genau wie bei einer warmen oder kühlen Temperatur wohl. Die Pflanzen mit gescheckten Blättern mögen es jedoch wiederum sehr gerne warm und sonnig. Trockene Heizungsluft stört die Dreimasterblume nicht weiter. Direkte Sonneneinstrahlung mag nur die Tradescantia sillamontana.
Pflege
Wie so viele Pflanzen mag es die Dreimasterblume feucht, aber nicht zu feucht. Deswegen sollten Sie auf keinen Fall zu viel gießen, der Boden darf ruhig leicht antrocknen. Alle zwei Wochen sollte die Pflanze gedüngt werden, nehmen Sie lieber zu wenig als zu viel Dünger – die Dreimasterblume ist genügsam.
Vermehrung
Mithilfe von Stecklingen lässt sich die Dreimasterblume das ganze Jahr über leicht vermehren. Sowohl in der Erde oder auch einem Glas Wasser bilden die Ableger recht schnell Wurzeln.
Schädlinge und Krankheiten
Besonders im Winter wird die Dreimasterblume im unteren Bereich der Triebe leicht kahl – das ist ganz normal. Ansonsten sind die Pflanzen recht unempfindlich. Dennoch können Blattläuse auftreten. Ein beherztes Abduschen kann die Schädlinge in den meisten Fällen jedoch schnell wieder vertreiben. Steht die Pflanze im Winter zu feucht und zu dunkel und wird zu viel gedüngt, kann Grauschimmel entstehen, dieser bildet sich auf den Trieben und Blättern. Befallene Pflanzenteile müssen unbedingt entfernt werden, auch der Standort sollte geändert werden.