DRK Blutspende

In Deutschland gibt es immer noch nicht genügend Blutkonserven. Deshalb gilt: Unterstützen Sie die DRK Blutspende. Nur so lässt sich der hohe Bedarf decken.


Ob DRK Blutspende oder Blut spenden bei einer Blutbank, beides rettet Leben. Gerade in der Unfall- und Intensivmedizin kommt es immer wieder zu Engpässen, die sogar für den Patienten lebensbedrohlich sein können, da manchmal einfach die ausreichende Menge an Blutkonserven nicht zur Verfügung steht. Um so wichtiger ist es, dass gerade Menschen mit seltenen Blutgruppen regelmäßig spenden. Doch leider ist die Bereitschaft in der Bevölkerung, zur Blutspende zu gehen, nicht so groß, als dass sie den gesamten Bedarf decken könnte. Nicht nur Bequemlichkeit sondern auch viele Vorurteile spielen dabei eine große Rolle. Deswegen haben wir hier für Sie die wichtigsten Informationen zum Thema Blutspende zusammengefasst.

Wie oft darf man spenden?
Frauen sollten nicht mehr als viermal im Jahr zur Blutspende gehen, da sie durch die monatliche Menstruation automatisch Blut verlieren. Männer hingegen können alle zwei Monate eine Vollblutspende machen. Plasmaspenden, hier wird das Blut durch eine Maschine filtriert und lediglich das Plasma zurückgehalten, können alle 14 Tage erfolgen.

Wie viel Blut wird dem Körper entnommen?
Bei der Blutspende werden dem Spender 500 ml Körperblut entnommen. Davon sind 450 ml für die Spende und 50 ml für Untersuchungen. Die Blutabnahme erfolgt über eine Kanüle. Zuvor wird der Gesundheitszustand des Spenders von einem Arzt untersucht. Dieser entscheidet darüber, ob der Spender zu Blutspende zugelassen wird. Personnen, die sich vor kurzem erst tätowieren oder piercen, haben lassen, sollten 12 Monate warten, bevor sie zur ersten Blutspende gehen. Dieser Zeitraum ist notwendig, um eine Ansteckung mit HIV durch den Eingriff auszuschließen. Denn wurde das Blut abgenommen, wird dies im Anschluss sorgfältig auf ansteckende Krankheiten, deren Infektion durch Blutübertragung geschieht, untersucht.

Spenden bis ins hohe Alter
Entgegen der weitverbreiteten Meinung, dass ältere Menschen zur Blutspende nicht geeignet seien, kann eine Erstspende bis zum 60.ten Lebensjahr erfolgen. Ist der Spender fit und beführten die jeweiligen Vorsorgeuntersuchungen eine Blutspende, kann bedenkenlos bis 65 Jahre, manchmal sogar bis 68 Jahre gespendet werden. Es gilt also: Blut spenden kann eigentlich fast jeder!

Schmerzhafte Angelegenheit?
Bei der Blutspende an sich sind keine Schmerzen zu erwarten. Im Vorfeld werden dem Spender zur Bestimmung des Eisenwertes etwas Blut aus der Fingerspitze des Zeigefingers entnommen. Dieser Einstich kann bei schmerzempfindlichen Spendern leicht wehtun, ist aber gut aushaltbar. Auch das spätere Anbringen der Kanüle tut in der Regel nicht weh. Vielleicht spüren Sie einen kurzen Piks, danach ist aber alles vorbei.

Bringen Sie etwas Zeit mit
Für das Blutspenden sollten Sie in der Regel zwei Stunden einplanen. In der Regel geht es schneller, da aber jeder Spender sorgfältig untersucht wird, kann es manchmal auch zu kleinen Warteschlangen kommen.

Wie lange braucht der Körper, um das Blut nachzubilden?
Der Körper braucht in der Regel einen Tag, um sich von der Blutentnahme zu erholen. Nach der Entnahme beginnt er mit der Neubildung des entnommenen Blutes. Vielleicht sollten Sie in den ersten Tagen, nach der Entnahme Ihren Kreislauf ein wenig schonen und keine körperlich anstrengenden Arbeiten verrichten. Eventuell müssen Sie mit ein wenig Müdigkeit rechnen.

Wo kann man spenden? - DRK Blutspende
Sie können entweder beim Deutschen Roten Kreuz Ihr Blut spenden oder zu einer Blutbank gehen. Das Deutsche Rote Kreuz führt zum gemeinnützigen Zwecke seine Spendenaktionen meist in Schulen durch. Termine hierfür können Sie in der Regel Ihrer lokalen Zeitung entnehmen. Wenn Sie Ihr Blut allerdings bezahlt bekommen möchten, sollten Sie zu einer Blutbank gehen. In den meisten großen Städten gibt es solche Institutionen, die Ihnen Ihr Blut nach erfolgreicher Entnahme und eingehender Untersuchung bezahlen.

Untersuchungen Ihres Blutes
Ihr Blut wird auf die verschiedensten Krankheiten getestet. Dazu gehört u.a. ein HIV-Test. Des Weiteren wird das Blut auf mögliche Hepatitisform (A,B,C) getestet, um eine Infektion mit tranfusioniertem Blut zu vermeiden. Fällt ein Text positiv aus, also konnten Erreger im gespendeten Blut nachgewiesen werden, wird der Spender in den nächsten Tagen bzw. Wochen benachrichtigt.