Drogenentzug - Erscheinungen und Hinweise

Erscheinungen und Hinweise von Drogenentzug und wie man handeln sollte wenn eine bekannte Person betroffen ist. Lesen Sie hier, wie man sich im Zweifelsfall verhalten sollte.


Was kann man tun wenn jemand Entzugserscheinungen hat, was wenn er zittert oder Depressionen hat? Es gibt sehr viele Symptome für Drogenentzug, dazu gehören sowohl physische, zum Beispiel Schwindel, Zittern, Erbrechen, als auch psychische, darunter Depressionen und Schlaflosigkeit. Weltweit konsumieren etwa 208 Millionen Menschen illegale Drogen. Um diese Zahl zu verringern ist es oftmals nötig, den Personen die Drogen langsam zu entziehen. Würde man die Personen sofort von Drogen fernhalten, wären die Symptome des Drogenentzugs schwerwiegender. Beim üblichen Drogenentzug werden der Person Schritt für Schritt immer weniger Drogen gegeben, bis der Körper letztendlich nicht mehr von ihnen abhängig ist.

Was tun wenn jemand Drogenabängig ist und einen Drogenentzug vollbringen will?
Als erstes, sollte man den Patienten zu einem Arzt bringen um ihn untersuchen zu lassen und außerdem Rat vom Arzt einzuholen. Sollte der Patient nicht zum Arzt wollen oder Angst haben, sollte ihm erklärt werden, dass der Arzt ihm nur helfen will und keiner etwas davon erfahren wird.
Der Arzt wird ihm dann Medikamente geben, die ihn langsam, Schritt für Schritt, die Drogen abgewöhnen. Der Patient sollte jedoch auch von sich aus einen Willen haben, mit dem Drogenkonsum aufzuhören, da man niemanden dazu zwingen kann, der es nicht selbst möchte.
Als nächstes kommt eine schwere Zeit für den Patienten zu, denn der Alltag der Person ändert sich von Grund auf. Wichtig ist, dass ihm stets jemand zur Seite stehen, denn er benötigt Hilfe oft mehr als er es eigentlich zugibt.

Was tun wenn jemand Drogenabängig ist und keinen Drogenentzug vollbringen will?
Falls jemand von Drogen abhängig geworden ist, es jedoch nicht zugibt oder einsieht, sollten man ihm raten, zu einem Psychologen zu gehen. Man sollte auf keinen Fall versuchen, denjenigen zu zwingen, denn das macht die ganze Sache nur schlimmer. Außerdem sollte man nicht versuchen, ihm die Drogen wegzunehmen, denn eines der Symptome von einem erwungenem Drogenentzug, ist Aggressivität. Am besten redet man mit dem Patienten, denn in manchen Fällen nehmen Personen nur Drogen um anderen Probleme zu vergessen. Man sollte mit dem Patienten zusammenarbeiten und versuchen, gegen seine Sucht zu kämpfen und nicht gegen ihn, indem man ihn sich zum Feind macht. Der erste Weg einem Abhängigen zu helfen, ist ihm Selbsterkenntniss zu geben. Danach wird er auch sicherlich zu einem Arzt gehen.