Druckregeler - Leitfaden

Ob Wasserleitung oder Flüssiggasflasche – das moderne Leben kommt ohne Druckregler nicht aus, denn sie sind in Handwerk, Industrie und Haushalt ein unabdingbarer Bestandteil von Arbeit und modernen Lebensumständen.


Ob Wasserleitung oder Heizung, ob Propangasflasche für den Campingkocher, Azythylenflasche für das Schweißgerät des Handwerkers – der moderne Mensch ist von Leitungen und Behältnissen jeder Art umgeben, die alle eins gemeinsam haben: Sie funktionieren mit einen mehr oder minder stark ausgeprägten Überdruck. Ohne dieses Prinzip der Mechanik säßen wir im Kalten und müssten unser Wasser aus dem Brunnen holen. Natürlichen Druck aus Quellen und aus Gefälle haben die Menschen bereits in der Antike und im Mittelalter zu nutzen gewusst. Die Wasserkunst mittelalterlicher Städte beruht auf diesem Prinzip. Aber erst als im 19. Jahrhundert gelang, mittels Dampfkraft Flüssigkeiten über größere Höhen zu heben, bekam das Prinzip der Druckregelung Bedeutung.

Systeme des Druckregler
Sofern es darum geht, einen nur geringen überdruck auszugleichen wie etwa bei der häuslichen Wasserleitung, genügt dafür ein einfaches Ventil. Das wird geöffnet und der Überdruck und mit ihm das Wasser treten aus. Am besten merken wir das, wenn an der Wasserleitung gearbeitet worden und Luft in das System geraten ist. Dann strömen erst diese Luft und dann erst das Wasser aus.
In der heutigen Welt gibt es viele Systeme des Druckregler. Wer sich damit befassen will, schaut sich am besten einmal im Baumarkt um. Der Fachmann wird ihm deren Wirken erklären. Eines der gängigsten Systeme wird in der modernen Heizung angewandt, wenn es darum geht, die Wärme zu regeln. Da werden temperaturempfindliche Druckregler eingebaut, die ja nach Bedarf Außen- oder Innentemperatur berücksichtigen können.

Einst bestimmten Druckregler die Arbeitswelt
Ein breites Feld ist die elektronische Druckregelung. Die findet bei Flüssigkeiten aller Art inzwischen Anwendung und spielt insbesondere in der Industrie – wie beispielsweise in Raffinerien – eine große Rolle. Wird. Ein besonders schönes Beispiel allerdings gibt es kaum mehr: Noch vor sechzig Jahren hatte jede Kleinstadt eine Fabrik mit einer Dampfmaschine. Wurde in der der Druck zu groß, strömte der Dampf aus und eine Sirene ertönte. Das konnte gesteuert werden, so dass dies zu gleich bleibenden Zeiten für das Frühstück, das Mittagessen und das Arbeitsende geschah.