Durchschlafen lernen - nie wieder müde

Eine große Zahl der Menschen leidet unter Schlafstörungen – doch es gibt eine Reihe Möglichkeiten, womit sie wieder durchschlafen lernen.


Wer das Durchschlafen lernen muss, hat in der Regel eine lange Zeit schlafloser Nächten hinter sich. Die Ursachen sind vielfältig, nicht immer liegen organische Störungen vor, auch die Psyche kann daran schuld sein. Wenn der Schlaf über lange Zeit zu kurz gekommen ist, stellen sich Konzentrationsstörungen ein, ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit.

Organische Ursachen für Schlafstörungen
Um das Durchschlafen neu lernen zu können, ist es wichtig, als Erstes die Ursache herauszufinden. Eine der häufigsten Erkrankungen, die den Schlaf stören, sind nächtliche Atemaussetzer, medizinisch Schlafapnoe genannt, unter dieser leiden oftmals Menschen, die schnarchen. Um hier Abhilfe zu schaffen, ist eine gründliche ärztliche Untersuchung notwendig, im Falle der echten Schlafapnoe muss in der Nacht eine Sauerstoffmaske getragen werden, die notfalls den Schläfer künstlich beatmet. Wobei nicht jeder Schnarcher an dieser Erkrankung leidet, oftmals liegt auch eine chronische Stirn- oder Nebenhöhlenentzündung oder Ähnliches vor.

Auch Herz-Kreislauf-Probleme oder Diabetes können zu häufigen Unterbrechungen der nächtlichen Ruhe führen. Um bei einer Diabetes die nächtlichen Zuckerschocks zu verhindern, ist es sinnvoll mithilfe eines Facharztes die Insulindosis neu einzustellen, notfalls im Rahmen eines Klinikaufenthaltes, dasselbe gilt für Herz-Kreislauf-Probleme. Sinkt der Blutdruck nachts zu tief ab, reagiert der Körper mit Aufwachen, steigt er zu hoch an, stellt sich zu wenig Schlafbedürfnis ein. Beide Formen der Herz-Kreislauf-Erkrankung können mit Hilfe von Tabletten gut kontrolliert werden, sodass der Patient in die Lage versetzt wird, das Durchschlafen neu lernen zu können.

Psychische Ursachen für Schlafstörungen
Viele Patienten mit psychischen Problemen können das Durchschlafen neu lernen, in dem sie abends Entspannungsübungen machen. Oft sind Stress bei der Arbeit oder familiäre Belastungen der Grund, warum ein Durchschlafen nicht mehr möglich ist. Kann die Situation nicht verändert werden, hilft in vielen Fällen ein Gespräch mit einem Psychotherapeuten die Lage etwas zu entspannen. Dieser unterstützt auch nach der Suche der geeigneten Entspannungsübung, das viel gerühmte autogene Training ist nicht jedermanns Sache.

Wer nicht ständig unter Schlafstörungen leidet, kann sich mit einigen einfach Hausmittel zu einem erholsamen Schlaf verhelfen. So sind Wechselduschen vor dem Zubettgehen eine gute Methode, genauso, wie Vielen eine Tasse warme Milch mit Honig hilft. Die beste Methode für eine ausreichende Bettschwere ist aber noch immer regelmäßiger Sport.