Duschdichtung auswechseln - so geht´s

Warum die Duschdichtung ausgetauscht werden muss, welche Profile dazu im Handel angeboten werden und wie es funktioniert, erfahren Sie hier.


In der Glasdusche kann die Duschdichtung durch Ablagerungen wie Kalk, Schimmel und Seifenreste verschmutzt sein. Aber auch Alter, UV-Strahlung, örtliche Gegebenheiten und die Inanspruchnahme der Dusche können zum Verschleiß der Dichtung führen. Diese wird unansehnlich, spröde und damit undicht. Ein Auswechseln wird notwendig.

Die verschiedenen Arten von Duschdichtungen

  • Die Dichtung verschließt die wasserdurchlässige Schnittstelle an Ihrer Dusche. Sie besteht aus zwei unterschiedlichen PVC-Materialien. Das Trägerprofil ist hart, die Lippe ist weich. Für die verschiedenen Glasduschen werden spezielle Profile angeboten: für sechs, acht, zehn und zwölf Millimeter Glasstärke, für die Runddusche oder als Schwallschutzprofil.
  • Das Schwallschutzprofil wird auf die Duschwanne geklebt. Die Profile für Rundduschen sind bereits im Duschradius gebogen. Dichtungen werden an den unteren Kanten und den Verschlusskanten benötigt. Wasserabweisprofile und Streifendichtungen werden an den unteren Kanten montiert. Mitteldichtprofile sind für Falttüren oder überlappende Glastüren geeignet.
  • Für Schiebetüren gibt es eigene Dichtungen. Das Pendeltürprofil dient zur seitlichen Abdichtung an der Türbandseite. Magnetdichtungen werden paarweise in 90, 135 und 180 Grad Anordnung angeboten. Diese verschließen die Duschtüren und halten sie geschlossen.

Das Auswechseln der Duschdichtung

  • Die alte Duschdichtung lösen Sie von der Glaskante. Da die Dichtung nur aufgesteckt beziehungsweise aufgeschoben ist, kann diese einfach entfernt werden. Der Austausch sollte bei Raumtemperatur zwischen 20 und 23 Grad Celsius erfolgen. Reinigen Sie nach dem Entfernen die Glasfläche und besonders die Glaskante. Das U-Profil der Dichtung schieben Sie vorsichtig auf die Glaskante. Wenn die Dichtung zu lang ist, können Sie diese mit einer Säge mit feinem Sägeblatt zuschneiden. Benutzen Sie dazu Ihre alte Dichtung als Schnittmuster.
  • Es darf keine scharfe Kante entstehen, sie muss sauber und gerade sein. Sollte sich die Dichtung nicht leicht aufschieben lassen, können Sie diese mit einem feuchten Tuch, das zuvor in Spülmittel getaucht wurde, abwischen. Dann gelingt es einfacher. Benutzen Sie bitte dazu keine Fette oder Öle. Denn diese können eine chemische Reaktion auslösen und die Dichtung verklebt oder weicht auf. Ziehen Sie nicht an der Dichtung, denn diese zieht sich wieder zusammen und wird damit zu kurz. Die Enden können mit transparentem Silikon verschlossen werden.
  • An den Anschlussstellen zwischen zwei Dichtungsprofilen können Sie auch Silikon auftragen, so ist auch diese Schnittstelle dicht. Damit Sie nun wieder lange Freude an Ihrer Dichtung haben, sollten Sie diese nur mit einem feuchten Tuch reinigen. Vermeiden Sie scharfe, alkalische oder chlorhaltige Reiniger, Scheuermittel oder Lösemittel für die Reinigung Ihrer Duschdichtung.