Dusche einbauen und anschließen - so gehts

Eine Dusche einbauen ist nicht schwer. So können Sie in 16 Schritten ganz leicht und vor allem selbst Ihre Dusche einbauen.


Zunächst sollten Sie sich entscheiden, ob ein Duschwannenträger aus Styropor oder ein Fußgestell aus Metall geeigneter ist. Der Duschwannenträger aus Styropor bietet einen besseren Schallschutz, kann allerdings nur auf 100  Prozent geraden Böden verwendet werden. Die Standfüße sind einzeln höhenverstellbar und daher für jeden Untergrund geeignet. Hier wird der Einbau mittels Standfüßen beschrieben.

 

 

Die ersten Schritte

  1. Als erstes sollten Sie den Haupthahn der Wasserzufuhr abdrehen. Bevor Sie die Dusche einbauen demontieren Sie die alte, möglicherweise defekte Dusche.
  2. Danach installieren Sie den Abfluss und schrauben das Abfluss-Sieb fest. Schließen Sie nun den Überlauf an, indem Sie die Steckrohre mit dem Abfluss verbinden.
  3. Der nächste Schritt ist die Installation des Ablaufrohrs. Schrauben Sie hierzu das Rohr mit den entsprechenden Dichtungen an den Abfluss an und richten Sie es in Richtung der Abwasserleitung aus.
  4. Befestigen Sie jetzt das Trägergestell mit Saugfüßen unter der Duschwanne und justieren Sie die Füße auf die entsprechende Höhe, sodass sie einwandfrei an den Untergrund angepasst sind. Überprüfen Sie Ihre Arbeit mit der Wasserwaage.
  5. Montieren Sie als nächstes das Ablaufrohr an die Hauptentwässerungsleitung. Nun fixieren Sie die Standfüße unter der Duschwanne mit einem Fertigmörtel. Zusätzliche Stabilität geben Wandhaltewinkel. Diese sind natürlich auch im Baumarkt erhältlich. Falls Sie eine Metallduschwanne verwenden, lassen Sie diese vom Elektriker erden.
  6. Als nächstes müssen Sie eine Umrandung der Duschwanne mauern. Dafür geeignet ist Gipskarton oder Porenbeton. Vergessen Sie die Öffnung für den Zugang zum Ablauf nicht! Verfliesen Sie die Umrandung und nutzen Sie bei der Öffnung einen Revisionsrahmen.

 

Die Duschkabine

  1. Jetzt können Sie schon die Wandprofile montieren. Achten Sie auf eine senkrechte Ausrichtung und kontrollieren Sie dies mit einer Wasserwaage. Fliesenbohrungen sollten ohne Schlag vorgenommen werden. Kleiner Tipp: Ein Stückchen Klebeband auf der Fliese verhindert das Abrutschen.
  2. Nun können Sie sich dem Rahmen widmen, der mit den Wandprofilen verbunden wird. Verschrauben Sie alles erst ganz zum Schluss. Hängen Sie nun die Türen ein. Diese gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Beachten Sie daher bitte die Anleitung des jeweiligen Herstellers.
  3. Anschließend verfugen Sie alles mit Sanitär-Silikon. Tipp: Zum Glätten tauchen Sie Ihren Daumen in Spülmittel und fahren dann über die Fugen.
  4. Zum Schluss müssen Sie nur noch die Duschgarnitur montieren. Achten Sie auch hierbei auf die Hinweise des Herstellers. Sie sehen: Eine Dusche einzubauen ist gar nicht so schwer!