Efeuaralie - die immergrüne Zimmerranke

Die Efeuralie ist eine Kreuzung des heimischen Efeus und der ostasiatischen Zimmeraralie und ist für ihren schnellen Wuchs bekannt.


Botanischer Name: Fatshedera lizei

Allgemeines
Die Efeuaralie besitzt den aufrechten rankigen Wuchs des Efeus und die Blätterform der Zimmeraralie. Diese werden etwa 15 Zentimeter groß, sind drei- bis fünflappig, ledrig und glänzend grün, wobei es eine mit einfachen einfarbigen Laub und eine Sorte mit geschecktem gibt. Da dieser Efeu sehr schnell wächst und sehr lange Triebe bildet, muss er entweder zurückgestutzt oder gestützt werden, da die Pflanze am Stamm nur sehr schwach verholzt. Im Spätsommer bekommt die Efeuaralie manchmal kleine grüne Blüten, die in Trauben zusammenstehen.

Standort
Genau wie bei der Zimmeraralie, ist für die Efeuaralie der beste Standort ein halbschattiger Platz, vielleicht sogar ein Stückchen vom Fenster entfernt. Die immergrüne Sorte braucht weniger Licht als die mit bunt-gescheckten Blättern. Viel frische Luft tut dieser Pflanze gut, also kann sie im Sommer gerne auf den Balkon. Sie kann ganzjährig bei Zimmertemperaturen gehalten werden, wobei die Überwinterungstemperatur idealerweise bei circa 10-12 Grad liegt, aber solange die Efeuaralie nicht dicht an der Heizung steht, kann sie auch im Winter bei normaler Temperatur stehen bleiben.

Pflege
Hier kann man nicht viel falsch machen. Sie ist bestens für Anfänger geeignet, da sie nicht empfindlich ist und Fehler verzeiht. Im Sommer sollte man sie reichlich gießen. Nachgegossen wird, wenn die Erde zu trocknen anfängt, was mit der Daumenprobe festellbar ist. Im Winter braucht sie weniger Wasser. Bei zuviel Wasser, verliert sie einige Blätter, doch davon erholt sie sich schnell wieder. Gedüngt wird in den Monaten von April bis August mit Flüssigdünger im Gießwasser. Im März topft man junge Pflanzen etwa jährlich um. Bei älteren ist es nur noch alle drei bis vier Jahre nötig. Bei jungen Pflanzen kann man durch mehrmaliges Stutzen die Bildung von Seitentrieben fördern, da sie sonst dazu neigen einfach in Höhe zu schießen.

Vermehrung
Im März bis Juni kann man Stecklinge aus den Spitzen der jungen Triebe schneiden. Dann schneidet man nur das unterste Blattpaar ab und steckt den Steckling in ein Substrat aus Erde und Sand bei etwa 18 bis 20 Grad. Wenn man die restlichen Blätter auch halbiert, verkleinert man so die Verdunstungsoberfläche, was sich positiv auf das Wachstum des Stecklings auswirkt.

Schädlinge und Krankheiten
Manchmal kommt es bei der Efeuaralie zu einem Befall mit Spinnmilben, bei zu warmen Temperaturen im Winter beispielsweise. Auf ein zu schwaches Gießen reagiert sie mit Blattabwurf, zuviel verträgt sie auch nicht. Auch bei Zugluft kann es zu Blattverlust kommen. Doch die Pflanze regeneriert sich in der Regel schnell wieder.