Eibenholz

Der Splint der Eibe ist schmal und gelblich weiß. Eibenholz ist mit seinen seinen Farb- oder Strukturunterschieden ist sehr markant.


Lateinischer Name: Taxus baccata

 

Herkunft: Europa, Kleinasien, Nordafrika

 

Beschreibung Farbe und Struktur:
Der Splint ist schmal und gelblich weiß. Das Kernholz, das mit der Zeit stark nachdunkelt, ist rötlich, rotbraun bis orangebraun. Eibenholz ist mit seinen Farb- oder Strukturunterschieden sehr markant.

 

Verwendung / Weiteres:
Eiben sind immergrüne, baumförmige oder buschige Koniferen, sie sind ein- oder auch mehrstämmig, wachsen meistens im Unterholz von Wäldern und können ein Höchstalter von 3.000 Jahren erreichen. Eiben wachsen ausgesprochen langsam. Sie haben bis zu einer Stammhöhe von bis zu 6 Meter keine Äste und einen Durchmesser von 40 bis 80 Zentimeter. Eibenholz ist sehr dauerhaft und hat hartes Holz, das sehr hoch geschätzt wird. Besonders zum Sägen und Messern eignet es sich und lässt sich mühelos verarbeiten. Eibenholz zeichnet sich zudem durch sehr gute Oberflächenbehandlungsmöglichkeiten aus. Es lässt sich gut beizen und lackieren, und die Oberfläche kann mit allen gängigen Mitteln behandelt werden. In den vergangenen Jahrhunderten wurde es bevorzugt für den Bau von Bögen und Armbrüsten verwendet. Bevorzugt verwendet wird es heutzutage für Drechselarbeiten, Kunstschnitzereien und in der Bildhauerei. Außerdem als Spezialholz für Messwerkzeuge, zum Instrumentenbau, für Fasshähne und Weberschiffchen. Eher weniger wird es als Furnierausstattungsholz für dekorative Möbelarbeiten eingesetzt. Als Imitat für Eibenholz wird es schwarz gebeizt gern genommen.