Holzarten erklärt: Eibenholz

Der Splint der Eibe ist schmal und gelblich-weiß. Eibenholz ist mit seinen Farb- oder Strukturunterschieden sehr markant.


Lateinischer Name: Taxus baccata. Herkunft: Europa, Kleinasien, Nordafrika.

Beschreibung von Farbe und Struktur 

  • Der Splint ist schmal und gelblich-weiß. Das Kernholz, das mit der Zeit stark nachdunkelt, ist rötlich oder rotbraun bis orangebraun. 
  • Eibenholz ist mit seinen Farb- oder Strukturunterschieden sehr markant. 

Weitere Informationen 

  • Eiben sind immergrüne, baumförmige oder buschige Koniferen. Sie sind ein- oder auch mehrstämmig, wachsen meistens im Unterholz von Wäldern und können ein Höchstalter von 3.000 Jahren erreichen. Eiben wachsen ausgesprochen langsam. 
  • Sie haben bis zu einer Stammhöhe von bis zu 6 Metern keine Äste und einen Durchmesser von 40 bis 80 Zentimetern. Eibenholz ist sehr langlebig und ist besonders hart, weshalb es hoch geschätzt wird. 

Verwendung von Eibenholz

  • Besonders zum Sägen und Messern eignet sich Eibenholz besonders und es lässt sich mühelos verarbeiten. Eibenholz zeichnet sich zudem durch sehr gute Behandlungsmöglichkeiten der Oberflächen aus. Es lässt sich gut beizen und lackieren und die Oberfläche kann mit allen gängigen Mitteln behandelt werden. 
  • In den vergangenen Jahrhunderten wurde es bevorzugt für den Bau von Bögen und Armbrüsten verwendet. Bevorzugt verwendet wird es heutzutage für Drechselarbeiten, Kunstschnitzereien und in der Bildhauerei. 
  • Außerdem wird Eibe als Spezialholz für Messwerkzeuge, zum Instrumentenbau, für Fasshähne und Weberschiffchen verwendet. Eher weniger wird es als Furnierausstattungsholz für dekorative Möbelarbeiten eingesetzt.