Eichenholz

Auf der ganzen Welt gibt es fast 200 verschiedene Arten von Eichenholz. Eichen können bis zu 1000 Jahre alt werden.


Lateinischer Name: Quercus

 

Herkunft: Europa, besonders Mitteleuropa und Frankreich

 

Beschreibung Farbe und Struktur:
Der Splint ist grau und hat eine Breite von etwa 2 bis 8 Zentimeter. Frisches Kernholz ist graubraun bis hellrötlichbraun und dunkelt nach. Im Frühholz sind die vielen Poren grob und ringförmig angeordnet, im Gegensatz dazu sind sie im Spätholz fein. Eichenholz ist mit seiner faserigen Struktur sehr beliebt.

Verwendung / Weiteres:
Weltweit gibt es über 200 verschiedene Eichenarten, aber nur eine wenige können als hochwertig bezeichnet werden und eignen sich als helle Furnierhölzer. Je nachdem woher eine Eiche kommt, sind auch ihre Wuchseigenschaften unterschiedlich. Meistens sind Eichen große Laubbäume mit einer Länge von 12 bis 15 Meter, sie haben keine Äste, einen Durchmesser von etwa 40 bis 100 Zentimeter und auffällige gelappte Blätter. Manche Eichen sind strauchig, viele sind sommergrüne Bäume. Es gibt aber auch immergrüne und halb-immergrüne Eichenarten. Und sogar Mischformen (Bastardierungen). Die "gemeine" Eiche gehört zu den wertvollsten heimischen Holzarten in Deutschland. Es gibt Arten, die über 1.000 Jahre alt werden. Ab einem Alter von etwa 240 Jahren können Eichen als Furnierstämme geerntet werden, dann haben sie eine Höhe von ungefähr 40 Metern erreicht. Aus Eichenfurnierholz werden Furniere von hoher Qualität gemessert. Für die Möbelherstellung der typisch rustikalen Eichenmöbel wird mitteljährige Ware verwendet. Je nach Verwendungszweck werden verschiedene Holzqualitäten verarbeitet. Für Innen- und Außenbau, wozu auch Fenster zählen, für Brücken, Boote und Waggons, Bier- oder Weinfässer oder Parkettfußböden werden schwere, grobjährige Qualitätlen verarbeitet. Die Bearbeitung von Eichenholz erfordert große Sorgfalt und scharfe Werkzeuge, ist aber gut zu bewerkstelligen. Die Oberflächenbehandlung ist ebenfalls gut zu bewältigen. Empfehlenswert ist es, Eichenholz doppelt zu beizen, zu räuchern und zu kalken. Bei deckenden Anstrichen ist vorheriges Anschleifen ratsam.