Eierstockentzündung - Symptome und Behandlung

Eine Eierstockentzündung darf nicht unterschätzt werden, denn nicht nur die Gesundheit ist stark gefährdet sondern auch die Fruchtbarkeit der Frau.


Eine Eierstockentzündung ist eine schmerzhafte Entzündung – wie der Name schon sagt – der Eierstöcke. Es gibt zwei grundlegend verschiedene Arten der Eierstockentzündung, welche auch unterschiedliche Symptome und Behandlungstherapien erforderlich machen.

 

 

Die akute Entzündung

  • Meist ist der Krankheitstyp ein spontan auftretender Schmerz im Unterbauch, gefolgt mit hohem Fieber und einer gespannten Bauchdecke. Zudem kann der Patient Durchfall haben beziehungsweise Übelkeit, was mit Erbrechen enden kann. Dazugehörig ist es möglich, dass ein eitriger Ausfluss aus der Scheide austritt und die Gebärmutter schmerzt und infolge auch eine Vergrößerung erfährt.
  • Von einer chronischen Eierstockentzündung spricht man dann, wenn nach Abklingen der Krankheit noch immer Beschwerden auftreten. Die Patienten haben somit auch nach der Krankheit teilweise auftretende Beschwerde, welche an eine Eierstockentzündung erinnern. Dies kann durch aufgetretene Narben entstehen, die durch eine Verwachsung entstehen. Durch die chronische Entzündung kann es passieren, dass die Frau unfruchtbar wird. Auch eine Leistungsminderung im alltäglichen Leben kann die Folge sein.

 

Therapie

  • Zu Beginn wird bei einer Entzündung eine Antibiotika-Therapie verordnet. Das verschriebene Antibiotikum ist meist ein Breitbandantibiotika, welches gegen diverse Erreger wirkt und diese abtötet. Zudem wird oft Schmerzmittel verschrieben. Die Behandlung mit Tabletten dauert ungefähr zehn bis 14 Tage. Es wird zudem oft Bettruhe verordnet und eine Anwendung von Eisbeuteln auf dem Unterbauch. Die Kälte ist gegen die Entzündung und lindert zusätzlichen den permanenten Schmerz. Patienten mit Eierstockentzündung sollten auch darauf achten, dass die Blase und der Darm öfter als sonst entleert werden.
  • Sollte diese Therapie keinen Erfolg bringen, bleibt zudem nur die operative Methode. Hat sich ein Abszess in der Bauchhöhle entwickelt oder ist eine Bauchfellentzündung entstanden, muss der Patient operiert werden. Bei einer chronischen oder sehr schwerwiegenden Eierstockentzündung ist es manchmal notwendig beide Eierstöcke sowie die Gebärmutter zu entfernen. Es ist auch möglich nur einen Eileiter zu entfernen, je nach Grad und Dauer der Entzündung. Man sollte also bei einer Eierstockentzündung – auch wenn nur der Verdacht vorliegt – sofort einen Arzt aufsuchen und sich an die strenge Verordnung der Bettruhe halten um die Entzündung vollkommen ausheilen zu lassen.