In eigener Sache - UV-Protektion

Die Haut hat ihren ganz eigenen Mechanismus zur UV-Protektion entwickelt, um sich auf Sonne und andere äußere Einflüsse einstellen zu können. Wie genau aber funktioniert dieser Mechanismus?


Wer exessives Sonnenbaden praktiziert und seine Haut vor der Sonne nicht entsprechend schützt, riskiert nicht nur Verbrennungen, sondern erhöht auch das Risiko frühzeitiger Hautalterung und späterer Krankheiten

Schützende Bildung von Melanin

  • Die Epidermis ist an lichtexponierten Hautarealen im Alter sehr viel dicker als an lichtgeschützten Stellen. Bei häufiger Sonnenexposition der Haut nimmt das Stratum corneum (Hornschicht) an Dicke zu. Je dicker diese Schicht ist, desto stärker ist die UV absorbierende und reflektierende Wirkung.
  • Als Selbstschutz-Reaktion wird Melanin in den Melanozyten gebildet. Dieses dient als lokalisierter UV-Filter und ist in der Lage, UV-Strahlen zu absorbieren, zu reflektieren und zu streuen. Es fungiert somit als UV-Protektion.
  • Darüber hinaus ist es auch antioxidativ wirksam. Die Fähigkeit, Melanin zu bilden ist genetisch bedingt. Die natürlichen Antioxidantien in der Haut wie beispielsweise das Coenzym Q 10 haben ebenfalls die Wirkung der UV-Protektion.