Ein einfaches Handy kaufen: Weniger ist manchmal mehr

So genannte Senioren-Handys haben nur wenige Funktionen und eignen sich deshalb für ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität besonders gut.


Ein einfaches Handy kaufen: Mobilfunkgeräte – umgangssprachlich mit einem vermeintlichen Fremdwort als Handy bezeichnet – entwickeln heute eine Fülle von Funktionen. In ihrer modernsten Form sind sie kleine tragbare Computer. Und überfordern ältere Menschen damit völlig. Diese sind an das Festnetztelefon mit seinen wenigen Funktionen gewöhnt. Sie verfolgen staunend das Jonglieren jüngerer Menschen mit der Buchstabenfunktion der Tasten zum „Simsen“. Abgesehen davon, dass sie ohnehin keine SMS versenden, können ihre steif gewordenen Finger solcher Funktion nichts mehr abgewinnen.

 

 

Ein breites Angebot für das einfaches Handy kaufen

  • Ein einfaches Handy kaufen: Seitdem vor rund drei Jahren erstmals ein skandinavisches Unternehmen mit einem Senioren-Handy auf den Markt kam, hat sich diese Form von Mobilfunkgeräten sehr schnell durchgesetzt. Weniger in den Telekom-Spezialgeschäften als im Internet findet sich um umfassendes Angebot solcher Senioren-Handys.

 

  • Die Geräte orientieren sich an Festnetz-Telefonen und haben außer den Ziffern-Tasten kaum mehr an Funktonen. Für einen älteren Menschen – so die Erkenntnis der Konstrukteure – reichen eigentlich außer den Tasten für die Wahl der Telefonnummer drei Tasten: Eine für die Annahme des Gesprächs, die zweite für dessen Beendigung. Die Dritte kann dann entsprechend den Wünschen des Nutzers mit Funktionen belegt werden.

 

Ein einfaches Handy kaufen: Ziffern und hohe Lautstärke sind wichtig

  • Generell gilt, dass ein solches Gerät für ältere Menschen große Ziffern haben muss. Auch im Display soll die Anzeige so groß wie möglich sein. Eine hohe Lautstärke ist ebenso wichtig wie ein lauter Alarmton, der möglichst ohne besondere Einstellung durch einen Vibrationsalarm ergänzt wird. Auf die Funktion, Kurznachrichten versenden zu können, kann durchaus verzichtet werden. Seniorinnen und Senioren versenden nur ausnahmsweise SMS. Die hierfür erforderlichen Kurzzeichen und Abkürzungen sind ihnen ohnehin nicht zugänglich.

 

  • Wenn ein älterer Mensch noch im Vollbesitz aller geistigen und körperlichen Kräfte ist, wird er sich des Mail-Verkehrs über den Computer bedienen. Nicht schaden kann, wenn das Mobiltelefon mit einfachem Tastendruck auf die Kurzwahl zur Familie, zum Arzt, vielleicht zum Betreuter programmiert werden kann. Für die Bedürfnisse älterer Menschen reicht das vollauf aus.

 

  • Senioren-Handys sind meist ohne Vertrag und damit teurer als jene Fülle von Mobilfunkgeräten, die mit entsprechendem Netzvertrag für einen Euro zu haben sind, im Angebot. Das macht die Auswahl natürlich problematisch