Ein Fotostativ verwenden - Tipps vom Profi

Wenn Sie ein Fotostativ professionell verwenden, gehören verwackelte Fotos der Vergangenheit an und Ihre Aufnahmen gelingen so scharf und brillant wie nie zuvor!


Fotostative kommen in der Fotografie zum Einsatz, um bei schlechten Lichtverhältnissen, beispielsweise in Innenräumen oder bei Dämmerung und Dunkelheit, scharfe Aufnahmen zu gewährleisten, und zwar ohne Verwacklungseffekte. Ein Fotostativ verwenden - das ist für Anfänger nicht einfach. Wenn man ein Fotostativ verwenden will, gilt es mehrere Aspekte zu beachten, um den fotografischen Nutzwert eines Fotostativs herstellen und ausschöpfen zu können. Wer ein Fotostativ verwenden möchte, der muss das Stativ zunächst aufstellen und danach die Kamera darauf befestigen. Hierfür ist ein sicherer Stand des Fotostativs wichtig, ebenso wie die richtige Position des Stativs zum Aufnahmeobjekt. Ein Fotostativ verwenden - das bedeutet auch, dass man die Fotoaufnahme plant und sich Zeit lässt beim Fotografieren, warum sich spontane Momentaufnahmen eher ausschließen.

Ein Stativ optimiert die Bildgestaltung und verhindert Verwacklungseffekte!

  • Hinsichtlich der Bildgestaltung bietet die Verwendung eines Stativs den Vorteil, dass man die Kamera ganz exakt auf das Motiv hin ausrichten kann. Außerdem entlastet ein Fotostativ den Fotografen vom Gewicht der Kamera, was speziell bei der Verwendung großer Objektive für Sport- oder Naturaufnahmen relevant ist.
  • Damit ist jederzeit die fotografische Bereitschaft gegeben, im richtigen Moment reagieren und den Auslöser drücken zu können. Wer eine Langzeitbelichtung vornehmen will, der benötigt ein Fotostativ. Wer zudem unter Outdoor-Bedingungen fotografiert, wo Wind als störender Faktor vorkommt, der tut gut daran, sein Stativ zu stabilisieren, was man über die so genannten Mittelsäule erreicht.
  • Diese stellt eine Ergänzung der drei Stativbeine dar. Zusätzliches Gewicht an dem oftmals vorhandenen Haken im Bereich des mittleren Stativrohrs sorgt dafür, dass kaum Verwacklungseffekte auftreten. Tipp: Das Zusatzgewicht sollte nicht in Kontakt mit einem der drei anderen Stativbeine geraten, da sonst ebenfalls Aufnahmestörungen drohen.

Wichtig: Position und Ausrichtung des Fotostativs!

  • Die Gefahr, dass das Stativ nach vorne umkippt, lässt sich minimieren, indem man ein Stativbein auf das zu fotografierende Objekt ausrichtet. Zugleich sollte sich das Gewicht der Kamera möglichst gleichmäßig auf alle Stativbeine verteilen.
  • Die Mittelsäule des Stativs sollte man im Idealfall nicht maximal ausfahren, etwa in Situationen in denen man das Fotomotiv in einer optimalen Höhe aufzunehmen beabsichtigt. Das mittig platzierte Stativrohr, auf das später die Kamera montiert wird, ist optimal senkrecht zur Bodenfläche ausgerichtet.
  • Zur tatsächlich korrekten Ausrichtung dienen so genannte Libellen, die sich meist an einem Fotostativ befinden. Die Libellen funktionieren nach dem Prinzip einer Wasserwaage und lassen sich auch nachträglich an ein Fotostativ anbringen. Ein Fotostativ verwenden Sie generell bei schweren Kameras mit großem Objektiv, die ihrerseits separat am Stativ befestigt werden können.