Ein Menü perfekt planen: Auswahl der Speisen

Sie wollen ein festliches Menü planen? Dann sollten Sie auch Sonderwünsche berücksichtigen und einige immerwährende Regeln bezüglich der Kombination der Speisen bedenken.


Das Menü zu planen, gehört zu den wichtigsten Schritten eines erfolgreichen Abendessens. So sollten Sie sich unbedingt auf Extrawünsche einstellen. Es gilt, sowohl Vegetarier, Veganer, als auch Diabetiker zu berücksichtigen. Eventuell muss jemand außerdem eine strenge Diät halten. Auch mögliche Lebensmittelallergien sollten erfragt werden. Als guter Gastgeber sollte man die Sonderwünsche ernst nehmen und so gut es geht auf sie Rücksicht nehmen, auch wenn die Gäste dies nicht einfordern. Oft ist dies weniger kompliziert als man erwartet. Wenn Sie selbst Kochen, wählen Sie am besten ein Menü aus, das sich gut vorbereiten lässt, sodass Sie möglichst viel Zeit für Ihre Gäste haben.

Harmonie bei der Menüplanung

  • Doch nicht nur auf Sonderwünsche muss ein aufmerksamer Gastgeber Rücksicht nehmen, auch bei der allgemeinen Planung des Menüs gibt es einiges zu bedenken. Die einzelnen Gänge sollten, genau wie die einzelnen Komponenten innerhalb eines Gangs, aufeinander abgestimmt sein. Allerdings sollte man gleichzeitig darauf achten, nicht mehrmals das Gleiche zu verarbeiten.
  • Gibt es also eine Brokkolicremesuppe als Vorsuppe, darf Brokkoli streng genommen im Menü nicht noch einmal auftauchen. Kartoffeln und Fleisch dürfen sich wiederholen, wenn es sich um eine unterschiedliche Zubereitungsart beziehungsweise eine andere Sorte Fleisch handelt. 

Vielfalt berücksichtigen

  • Auch die Farben des Menüs sollten variieren: eine Tomatencremesuppe, danach Spaghetti Napoli und zum Nachtisch ein Erdbeersorbet ist für das Auge wenig abwechslungsreich – und das isst schließlich mit. Auch innerhalb eines Ganges sollten sich helle und dunkle Speisen mischen. Gebundene Speisen sollten abwechselnd mit nicht gebundenen serviert werden.
  • Versuchen Sie auch die Anrichteweise von Gang zu Gang zu variieren. Die Jahreszeit sollte bei der Menüplanung ebenfalls eine Rolle spielen: Geeiste Gazpacho passt genauso wenig in den Januar wie ein deftiger Eintopf in den heißen August. 

Menü planen und die Speisen "steigern "

  • Wer schon ein wenig Erfahrung mit dem Planen eines Menüs hat, kann sich auch an eine alte Gastronomieregel halten: Das Menü sollte von einer Steigerung geprägt sein. Das heißt zum einen, dass die Gäste nicht das Gefühl haben sollen, dass die Vorspeise bereits der Höhepunkt des Menüs war, zum anderen lässt sich eine Steigerung auch über die Würzigkeit und die Zubereitungsart erzielen. Das heißt, das Menü sollte mild beginnen und kräftig gewürzt enden sowie mit Gekochtem beginnen und mit Gebratenem enden. Auch über die Exklusivität der Zutaten lässt sich eine Steigerung erzielen.