Eine Anleitung zum Trickfilm selber machen

Einen Trickfilm selber machen ist ein großer Spaß für die ganze Familie und mit ein paar technischen Hilfsmitteln und dem richtigen Know How relativ einfach.


Nicht nur Kinder sind begeistert von Trickfilmen, auch Erwachsene mögen die animierten Figuren, die auf der Leinwand ihre Geschichte erzählen. Mit relativ einfachen Mitteln kann jeder Interessierte seinen eigenen Trickfilm selber machen, neben dem Know How benötigt man dafür nur ein wenig Zeit.

Auf die Vorbereitung kommt es an

  • Zu Beginn muss man sich entscheiden, welche Art von Trickfilm entstehen soll, also ob man beispielsweise Zeichnungen animieren will, mit Knetpüppchen oder Stofftieren arbeitet, Holz- oder Legofiguren verwendet oder Schattenrisse bastelt.
  • Das wichtigste Hilfsmittel beim Trickfilm selber machen ist eine Digitalkamera mit Stativ. Zuerst ordnet man die Bilder oder Figuren so an, dass sie die Szene darstellen, die man als erstes im fertigen Film sehen soll. Von dieser Situation wird das erste Foto gemacht.
  • Da Trickfilme mit der „Frame by Frame“-Methode, auch „Stopp-Motion“ genannt, animiert werden, darf man für das nächste Foto die Szenerie nur minimal verändern. Der Blickwinkel sollte dabei immer der gleiche sein, die Kamera darf also nicht verrückt werden.
  • Für eine lückenlose Ansicht des Trickfilms benötigt man 24 Bilder pro Sekunde. Tipp: Immer zwei Fotos von einer Szene machen und diese später hintereinander positionieren.

Den Trickfilm fertigstellen am Computer

  • Sind alle Aufnahmen im Kasten, werden die Fotos auf den Computer geladen. Jetzt benötigt man ein Programm das dafür sorgt, dass man die Bilder richtig arrangieren und den Film letztendlich ablaufen lassen kann.
  • Mit dem „Windows Movie Maker“ können die Bildfolgen nur abgespielt werden, aufwendige Bearbeitungsmöglichkeiten und viele Extras findet man zum Beispiel bei dem Programm „Adobe Creative Suite“ – es hängt also davon, wie viel Geld man ausgeben möchte, beziehungsweise wie hoch der Aufwand und wie hochwertig das Endprodukt sein soll.
  • Natürlich kann man den Trickfilm auch zur Gänze am Computer herstellen, mit Hilfe eines Animations-Programms, zum Beispiel „Toon Boom“. Einige Tools sind auch als zeitlich begrenzter Demo-Download verfügbar und können so gratis getestet werden.
  • Doch beim Trickfilm selber machen kommt es nicht so sehr auf die Technik an, wie auf die Charaktere der Figuren und den Inhalt der Story – damit der Film gut ankommt, sollte man also kreativ sein, der Fantasie freien Lauf lassen und viel Liebe in die Produktion stecken.