Eine Delle entfernen: Anwendungen

Eine Delle an einem Kraftfahrzeug entfernen erfordert technisches Geschick und das Vertrautsein mit besonderem Spezialgerät


Delle entfernen : Deutsche sind in Bezug auf das Aussehen ihres Autos sehr penibel und eine Delle am Kotflügel, an der Tür, an der Stoßstange oder an der Motorhaube ist schneller da als man denkt. Damit in die Lackierwerkstatt wird teuer. Und den „Dellendoktor“ gibt es nur in großen Städten.

 

 

Eine Delle entfernen ist oft ganz leicht

  • Das so genannte Ausbeulen um eine Delle entfernen zu können, ist keine Geheimwissenschaft, Wenn ein „Schrauber“ ausreichend Erfahrung und das passende Werkzeug hat, lässt sich verformte Blech so bearbeiten, dass es seine vorherige Form ganz oder zumindest doch in wesentlichen Teilen wieder einnimmt. 

 

  • Dabei wird mit einem besonderen „Dellenhammer“ meist von der Unterseite die Delle regelrecht heraus geklopft. Dies muss sehr vorsichtig geschehen. Sonst ist nachher der Schaden größer als zuvor. Mitunter ist es erforderlich, das beschädigte Blech abzuschrauben. Manchmal müssen an die auszubeulenden Teile auch Zwingen angesetzt werden. Wer hier keine Erfahrungen hat, lässt von solcher Arbeit besser die Finger. Dann muss der Fachmann übernehmen.

 

  • Wer sich selbst das Delle entfernen nicht zutraut, wird immer eine Werkstatt finden, die solche Arbeiten übernimmt. Allerdings sollte die nicht markengebunden sein. Dann wird es teuer. 

 

  • Wenn man einer freien Werkstatt – die meist nur den Inhaber und vielleicht einen Helfer – hat, ausreichend Zeit lässt, kann sich das Ergebnis im Normalfall sehen lassen. Dann ist gar nicht mehr zu erkennen, wo das Blech beschädigt war. Unter Umständen muss an dieser Stelle der Lack vorsichtig ausgebessert werden. Allerdings muss der Halter meist einige Tage auf seinen Wagen verzichten.

 

 

Delle entfernen: Als letzte Möglichkeit bleibt ein Ersatzteil einbauen

  • Wenn die Delle zu groß ist, kann das Ausbeulen schwierig werden. Dann bleibt nur, das beschädigte Teil durch ein Ersatzteil austauschen zu lassen. Das wird natürlich nicht ganz billig. In Betracht kommen dafür die Original-Ersatzteile aus der Fachwerkstatt oder solche vom Schrottplatz. 

 

  • Neu lackiert werden muss das Ersatzteil allemal, wozu sich in fast jeder größeren Stadt Lackierwerkstätten anbieten. Problematisch ist allerdings, dass auch diese oftmals den Originalton nicht ganz hinbekommen. Am billigsten wird es natürlich, wenn man sich als Fahrzeughalter um solche kleinen Blechschäden gar nicht kümmert – wie das in anderen Ländern eigentlich selbstverständlich ist.