Es gibt ausgleichende Gerechtigkeit: Nach den Wonderbras für Damen, die aus einem niedlichen A-Cup eine üppige Oberweite zaubern, gibt es nun das entsprechene Äquivalent für den Mann – eine Push Up Slip, die aus dem Wurm eine wahre Cobra zaubern soll. Die Erfindung kommt übrigens erstaunlicherweise nicht aus den USA oder Japan, sondern aus Australien und ist seit 2007 auf den Markt.
Wie viele Frauen starren Männern schon auf den Schritt?
Es stellt sich die Frage ob so ein Hoden-Push-Up wirklich eine sinnvolle Anschaffung ist. Wie viele Frauen starren Männern schon in den Schritt? Wenn Männer sich also Sorgen um Ihr Aussehen machen, solten Sie lieber Geld in neue Kleidung oder Körperpflege investieren – das bemerken Frauen weit eher als eine gepolsterte Hose. Und wenn etwas gepolstert sein sollte, dann nicht die vordere Seite der Hose, sondern die hintere. Denn Frauen schauen eher auf einen Knackpo. Warum gibt es also nicht eine gepolsterte Unterhose, die aus einem flachen Hinterteil einen runden Apfelpo zaubert?
Die nackte Wahrheit kommt heraus – früher oder später
Wie man es auch dreht und wendet, die Mogelpackung kommt früher oder später auf jeden Fall heraus – und das kann zu großer Enttäuschung führen. Schließlich ist die Frau auf die falsche Fährte gelockt worden. Außerdem müssen sich Männer doch eigentlich nur warme Gedanken machen und schon wirkt der Schritt gleich viel prächtiger, oder?
Wenn das nicht hilft, gibt es immer noch das Paar Socken, das man sich in die Unterhose stecken kann. Das ist zwar genau wie der Push Up Slip eine Vorspiegelung falscher Tatsachen, kostet aber immerhin kein Geld.
Besser als OP oder Punpe – aber genauso sinnlos
Als Alternative zu einer schmerzhaften OP oder einer seltsamen Penispumpe mag die gepolsterte Unterhose ja durchaus harmlos sein – doch von welchen Minderwertigkeitskomplexen muss ein Mann geplagt sein, der zu solchen Schummeleien greift? Und was soll eine Frau von einem solchen Mann halten? Ein toller Mann wird nicht über die Länge seines Geschlechtsorgans definiert, sondern darüber, wie er es einsetzt – das müsste doch langsam auch der letzte Mann verstanden haben.