Eine Monochord Bauanleitung

Mit der Monochord Bauanleitung ist es ganz einfach, eine Monochord zu bauen. Im Anschluss muss man etwas ausprobieren, wie man Töne erzeugen kann.


Jeder kann sich mit einer Monochord Bauanleitung selbst ein Monochord bauen. Der griechische Mathematiker Pythagoras experimentierte vor circa 2.500 Jahren mit dem Monochord, es ist somit ein sehr altes Instrument. Damit bestimmte und harmonische Töne erklingen, müssen die Saiten des Instruments eingeteilt werden. In der Regel besteht ein Monochord aus einem rechteckigen Resonanzkörper. Über die Länge werden hier mehrere oder nur eine Saite gespannt und anschließend auf die gleiche Höhe des Tons gestimmt. Dadurch erhält man unterschiedliche Töne, wenn die beweglichen Stege unterhalb der Saiten geschoben werden.

Die einfache Monochord Bauanleitung – Die Materialien

  • Zu der Monochord Bauanleitung gehören Materialien wie ein langer, schmaler Pappkarton, ein Cuttermesser, ein großes Gummiband, Tesafilm, einen Zirkel, ein Lineal, zwei dicke Rundhölzer, ein dünnes Rundholz und ein Bleistift.

Eine einfache Monochord Bauanleitung

  • Mit der Monochord Bauanleitung kann man die Größe von dem Monochord selbst auswählen, dies hängt dann von der Größe des Kartons aus Pappe ab. In diesem Beispiel wird ein Karton benutzt, der die Maße 50 Zentimeter Länge, 30 Zentimeter Breite und zehn Zentimeter Tiefe hat.
  • Der Länge nach zeichnet man die Mitte des Kartons mit einem Lineal und Bleistift ein, wodurch sich zwei Hälften zeigen. Bei der einen Hälfte wird in die Mitte ein rundes Loch geschnitten, wofür sich ein Zirkel gut eignet.
  • Am besten ist bei dieser Größe des Kartons ein Loch mit einem Durchmesser von zehn Zentimetern. Ist die Größe des Kartons größer oder kleiner, muss das Loch entsprechend anders gestaltet werden.
  • Zwei dicke Rundhölzer werden jeweils oben und unten mit Kleber an den Kanten befestigt, sie dienen als Halter für den Abstand. Durch diese Rundhölzer kann das Gummiband, welches über die Mitte des Kartons gespannt wird, frei schwingen.
  • Dieser Gummi ist die Saite des Instruments und wird diese angeschlagen, so nimmt man einen tiefen Ton wahr. Andere Töne können auch mit dem dünneren Rundholz angeschlagen werden, hierfür steckt man es einfach unter die Hälfte des Gummibands.
  • Der Gummi wird mit dem Finger auf das Rundholz gedrückt, die Saite ist jetzt nur noch halb so lang. Jetzt klingt der Ton beim Anschlagen um genau eine Oktave höher.
  • Der Ton verändert sich, wenn das Rundholz bei zweidrittel unter die Saite geklemmt wird. Hier hat man an dieser Stelle eine so bezeichnete Quinte erzeugt, bei dreiviertel dann eine Quarte und so geht es weiter. Wer Lust hat, kann nach der Monochord Bauanleitung eine Skala auf das Monochord zeichnen und sämtliche Töne und Stufen testen.