Eine platonische Beziehung haben - So klappt es und so klappt es nicht!

Will man eine platonische Beziehung haben, kann diese das Leben bereichern, aber auch verkomplizieren. Wer bereits in einer festen Beziehung ist, sollte auf die Gefühle beider Parteien Rücksicht nehmen, die des Partners und die des Freundes, denn Eifersucht kann die Verbindung gefährden.


Immer wieder gibt es Diskussionen, besonders in Partnerschaften oder Ehen, über das Thema platonische Beziehungen. Es stellt sich die Frage: Kann Mann oder Frau eine platonische Beziehung haben, die der Partnerschaft/Ehe nicht schadet?
Es liegt wohl in der Natur der Sache, dass die Meinungen bei diesem Thema weit auseinander gehen.

Eine platonische Beziehung haben - Bedingungen

  • Eine platonische Beziehung bedeutet, keine körperliche, sondern eine rein seelische oder geistige Liebe zu einer Person zu empfinden und zu leben. In einer festen Partnerschaft setzt dies großes Vertrauen voraus. Man muss akzeptieren können, dass der Partner ein sehr inniges Verhältnis mit der betreffenden Person (egal ob Frau oder Mann) hat und auch die Person selbst darf kein „rotes Tuch" sein.
  • Es werden Gespräche geführt und gemeinsame Unternehmungen gemacht, an denen der Partner nicht teilhaben kann oder darf. Die besondere Beziehung wird immer zu sehen und zu spüren sein. Dies kann schnell zu Eifersucht und Misstrauen führen. Das Verhalten desjenigen, der die Beziehung hat, spielt dabei eine große Rolle. Er/Sie sollte immer ein respektvolles Verhalten gegenüber dem Lebenspartner bewahren, denn die Gefahr, ihn zu verletzen, ist sehr groß.
  • Will man eine platonische Beziehung haben, während man schon eine Partnerschaft führt, muss Toleranz, Akzeptanz und bedingunsloses Vertrauen die Basis sein. Nur dann kann diese Art der Beziehung eine Bereicherung für das Leben im Allgemeinen, aber auch für die Lebenspartnerschaft sein.

Eine platonische Beziehung haben - Risiken

  • Man sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass auch eine platonische Beziehung Risiken in sich trägt. Versteht man sich wirklich gut, keimen leicht auch körperliche Gefühle auf. Spätestens dann sollte man die Beziehung neu überdenken.
  • Fängt nur einer an, körperliches Interesse zu entwickeln, ist die platonische Basis gefährdet. Im Laufe der Zeit wird es dem anderen entweder unangenehm und die Beziehung zerbricht oder das körperliche Interesse entwickelt sich auch hier.
  • Mit der körperlichen Anziehungskraft wird es besonders kompliziert, wenn einer schon in einer Partnerschaft lebt. Sind beide ohne einen anderen Partner, sollte trotzdem offen darüber gesprochen werden, denn Fakt ist, dass eine körperliche Beziehung auch die geistige verändert und nie wieder dieselbe sein wird.