Eine Terrasse anlegen: Die einzelnen Schritte

Nach dem Hausbau beginnt man meist, sich um den Garten zu kümmern. Und zum perfekten Garten gehört eine schöne Terrasse. Bevor man die Terrasse anlegen kann, muss sie jedoch vorher umfassend geplant werden.


Wer eine Terrasse anlegen will, muss nicht nur den passenden Bodenbelag wählen. Schon vorher gibt es viele weitere Arbeitsschritte zu beachten. Zunächst sollten Sie Ihre Wunschterrasse ausführlich planen. Sie sollten sich sowohl über die Lage aber auch über die Größe der geplanten Terrasse klarwerden.

Die richtige Planung beim Terrasse bauen
Überlegen Sie genau, wo Ihre Terrasse am besten liegen sollte und wie groß sie sein sollte. Am besten ist es natürlich, wenn die Terrasse im Süden des Grundstückes liegt, damit Sie viele Sonnenstunden an Ihrem zukünftigen Lieblingsort verbringen können. Auch sollte man sich über die gewünschte Optik Gedanken machen. Wollen Sie also beispielsweise einen Boden aus Holz, Naturstein, Klinkerstein oder Betonpflaster – oder vielleicht doch eine Kombination aus verschiedenen Materialien? Streben Sie eine klassische rechteckige Form an, oder soll es ausgefallener sein? Überlegen Sie sich, was finanziell möglich ist und was am besten zu Ihrem Haus passt.

Gelände abstecken
Als nächstes muss das Gelände vorbereitet werden. Beachten Sie unbedingt, dass ein Gefälle vom Gebäude zum Garten hin von etwa zwei Prozent notwendig ist. So kann das Regenwasser zum Garten hin versickern und bildet keine unschönen Pfützen auf Ihrer Terrasse.
Nun geht es ans Vermessen und Abstecken Ihrer zukünftigen Terrasse. Verwenden Sie hierzu am besten kurze Holzpflöcke, die Sie dann mit einer Schnur verbinden.

Untergrund vorbereiten und den Bodenbelag verlegen
Bevor Sie sich für einen Untergrund entscheiden, müssen Sie sich ersteinmal darüber klar werden, welchen Bodenbelag Sie für Ihre Terrasse wählen. Als Unterbau wird meist entweder Schotter, Split oder Sand verwendet. Was Sie verwenden sollten, ist allerdings vom gewählten Terrassenbelag abhängig. Mit dem gewählten Material wird dann der Untergrund so aufgefüllt, dass der Boden eben und tragfest ist. Man benötigt eine Tragschicht und eine Ausgleichsschicht, um zu verhindern, dass kleine Hügel auf Ihrer Terrasse entstehen. Nun geht es ans Verlegen des von Ihnen gewählten Belags. Natursteine und Pflasterklinker müssen ebenso wie Betonplatten gepflastert werden, ein Holzboden wird dagegen natürlich etwas anders verlegt.

Fast alles ist möglich
Denken Sie daran: Sie haben die Gestaltung Ihrer Terrase selbst in der Hand. Ob Größe, verwendete Materialien oder Form, Sie können alles nach Ihren Wünschen anpassen, sollten aber darauf achten, dass das fertige Ergebnis auch zu Ihrem Garten passt. Aber generell kann sich natürlich jeder Heimwerker beim Terrasse anlegen gehörig austoben.