Einen Flyer gestalten: Welches Programm nehmen?

Wer gute Flyer gestalten will, sollte ein Satz- und ein Bildbearbeitungsprogramm verwenden – auch kostenlose Varianten sind erhältlich.


Sie lassen sich an vielen Orten leicht verteilen, stechen mit ausgefallenen Designs ins Auge und werben für so unterschiedliche Dinge wie Partys, Spendenaktionen oder Eröffnungen: Flyer sind eines der beliebtesten Werbemittel. Wer damit werben möchte, muss jedoch nicht gleich eine Werbeagentur mit der Gestaltung beauftragen, sondern kann das selbst übernehmen. Verschiedene Programme unterschiedlicher Preis-, Schwierigkeits- und Qualitätsstufen eignen sich zum Flyer Gestalten.

Erster Schritt: Bildbearbeitungsprogramm

  • Um ein möglichst gutes Ergebnis zu erhalten, sollte man sowohl ein Satz- als auch ein Bildbearbeitungsprogramm verwenden. Alle Fotos und Grafiken werden zuerst in einem Bildbearbeitungsprogramm so bearbeitet, wie sie am Ende im Flyer erscheinen sollen.
  • Profis verwenden dazu meist Adobe Photoshop. Wem das zu teuer ist, der kann auch das wesentlich günstigere Ulead PhotoImpact verwenden.
  • Bei der Bearbeitung sollte man besonders auf die Farben achten: Um beim Druck die gewünschten Farben zu erhalten, sollte man den Vierfarbmodus (zum Beispiel CMYK) und nicht den Dreifarbmodus (RGB-Farben) einstellen. Am besten spricht man mit seiner Druckerei vorher ab, welche Kriterien der Flyer erfüllen soll.
  • Es gibt auch eine kostenlose Alternative: Das Programm GIMP, das man unter gimp.org legal herunterladen kann, bietet vielseitige Bearbeitungsmöglichkeiten und eignet sich gerade für Anfänger sehr gut.

Zweiter Schritt: Satzprogramm

  • Sind alle Bilder fertig, braucht man nun ein Satzprogramm. Damit kann man alle Bild- und Textelemente zusammenfügen und das Layout des Flyers erstellen. Wenn man einen möglichst professionellen Flyer gestalten will, ist es wichtig, dass das Programm eine Ebenen-Funktion hat.
  • Das bedeutet, dass man Bilder und Texte auf verschiedenen Ebenen übereinander legen kann. So erhält man ein abwechslungsreicheres Layout und hat mehr Gestaltungsmöglichkeiten.
  • Diese Voraussetzungen erfüllt Adobe InDesign am besten. Auch das Vektorprogramm Adobe Illustrator eignet sich sehr gut zum Flyer Gestalten.
  • Eine gute und kostenlose Alternative bietet das Programm Scribus, mit dem auch Anfänger nach einer gewissen Einarbeitungszeit umgehen können. Eine deutsche Version kann man beispielsweise unter scribus.softonic.de herunterladen.
  • Wer es einfacher mag, kann auch den Microsoft Publisher zum Flyer Gestalten verwenden. Das Programm ist im Office-Paket von Microsoft enthalten. Es bietet zwar weniger Optionen als Adobe-Produkte und Scribus, eignet sich aber durchaus für einfacher gestaltete Flyer.