Einen Liebesbrief schreiben - So wird es kein Reinfall

Obwohl die technischen Errungenschaften der Gegenwart dafür gesorgt haben, dass man sich jederzeit und überall alles mitteilen kann, zeugt der digitale Gefühlsaustausch eher weniger von Romantik und Leidenschaft. Einen Liebesbrief zu schreiben, hat da schon mehr Stil.


Herzklopfen, Schweißausbrüche und schlaflose Nächte – Liebe kann so schön sein, aber nur, wenn der andere davon weiß. Wer zu schüchtern ist, dem oder der Angebeteten seine Gefühle persönlich mitzuteilen, kann auch einen Liebesbrief schreiben. Der Rückgriff auf diese als altmodisch geltende Form der Liebesbekundung kann durchaus romantisch sein.

Aller Anfang ist schwer

  • Um in die richtige Stimmung zu kommen, sollte man sich die betreffende Person vor seinem inneren Auge vorstellen: Wie sieht sie aus? Wie duftet und wie lächelt sie? Mit diesem Gefühl schreibt sich der Brief schon viel leichter.
  • Neben dem Aufbringen des Mutes, einen Liebesbrief zu schreiben, erscheint die Anrede als das Schwierigste. Ob „Liebster...“ oder „Geliebte...“ oder etwas ganz anderes: Grundsätzlich ist alles erlaubt. Lediglich auf Spitznamen sollten Sie verzichten, denn eine liebevolle Anrede mit dem Vornamen kommt besser an.

Einen Liebesbrief schreiben, der von Herzen kommt

  • Wer einen Liebesbrief schreiben will, muss den Spagat zwischen Romantik und Kitsch schaffen. Damit die Liebesworte nicht ins Triviale abdriften, sollten sie authentisch, aber auch persönlich gehalten werden. Dafür ist es vorteilhaft, wenn man einige Dinge über die oder den Auserwählten weiß.
  • Komplimente stärken nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern zeigen auch, dass Ihnen dieses oder jenes besonders aufgefallen ist. Allerdings sollte man es mit den Schmeicheleien nicht übertreiben, denn das wirkt übertrieben und unglaubwürdig.
  • Um sich ein wenig inspirieren zu lassen, können Sie auf www.liebesbriefe.de zahlreiche Liebesbekundungen durchstöbern. Die dort veröffentlichten Briefe sollten jedoch nicht einfach kopiert werden, da keiner etwas hören möchte, was einem anderen bestimmt ist.

Mit Qualität statt Masse überzeugen

  • Zitate oder Gedichte haben in einem Liebesbrief nichts verloren. Auch wenn es schwerfällt, sollten Sie mit eigenen Worten ausdrücken, was Sie empfinden. Damit fühlt sich der Angesprochene um einiges einzigartiger.
  • Einen Liebesbrief zu schreiben, sollte nicht zu Ihrem Hobby werden. Es handelt sich schließlich um ein einzigartiges Geschenk. Daher sollten Sie es vermeiden, zu viele Liebesbriefe in zu kurzer Zeit zu verschicken.
  • Damit der oder die Angesprochene auch die Möglichkeit hat, Ihnen zu antworten, sollten Sie den Liebesbrief nicht anonym verfassen. Falls eine Bekanntschaft nur entfernt besteht, kann ein beigelegtes Foto dem Betreffenden helfen, den Absender zu identifizieren.