Einleitung für eine Dramenanalyse richtig formulieren: Tipps

Die Einleitung für eine Dramenanalyse muss den Leser in einer Auseinandersetzung mit einem Theaterstück zu den Ansichten des Verfassers führen.


Die Dramaanalyse ist ein beliebtes Thema für Deutsch-Leistungskurse an Gymnasien. In dieser können die Schülerinnen und Schüler ihre sprachlichen Fähigkeiten ebenso darlegen wie die, einen Stoff wirkungsvoll und sinnvoll zu analysieren. Es ist nicht damit getan, den Inhalt der Geschichte nachzuerzählen. Die Figuren müssen herausgehoben und die Intentionen des Autors dargestellt werden. Was ganz gewiss nicht einfach ist und durchaus den Aufwand einer sechsstündigen Klausur rechtfertigt. Der Arbeit muss eine gut geschriebene Einleitung für Dramenanalyse voran gestellt werden.

Die Einleitung für eine Dramenanalyse muss zeigen, dass der Inhalt verstanden worden ist

  • Mit der Einleitung für eine Dramenanalyse soll der Schüler zeigen, dass er den Stoff beherrscht und mehr als nur die zu behandelnde Geschichte kennt. Zwar gibt es sicherlich so viele Vorstellungen, wie eine solche Einleitung gut aufgebaut sein sollte, wie es Lehrer gibt, grundsätzlich sollte eine solche Einleitung jedoch nicht zu knapp ausfallen.
  • Der Schüler muss sich vorstellen, dass er für einen Leser schreibt, der von dem hier behandelten Theaterstück und auch von dem Autor noch nie etwas gehört hat – vielleicht nicht einmal weiß, was überhaupt ein Drama ist.
  • Deshalb muss schon die Einleitung dem Leser so viele Informationen geben, dass er bereit ist, weiter zu lesen. Es muss auf jeden Fall etwas über den Autor und seine Stellung in der Literatur gesagt werden, auch die wichtigsten Lebensdaten sollten angeführt werden.
  • Wenn das Stück vom Herkömmlichen abweicht, muss darauf schon einleitend eingegangen werden. In aller gebotenen Kürze muss dargestellt werden, wovon das Stück handelt. Auch müssen andeutungsweise die Zeitumstände der Handlung dargelegt werden.
  • Wer beispielsweise über Schillers „Piccolomini“ schreiben soll, muss kurz auf den Dreißigjährigen Krieg eingehen. Natürlich darf er an dieser Stelle auch erwähnen, dass gerade dieses Stück ein Musterbeispiel für die Schwierigkeiten ist, die der Dichter mit der Darstellung von Frauen hatte.

Die Einleitung für Dramenanalyse darf die Analyse nicht vorweg nehmen

  • Falsch wäre es aber, in der Einleitung für eine Dramenanalyse die eigentliche Analyse vorweg zu nehmen. Auch der Schüler soll in seiner Arbeit einen gewissen Spannungsbogen aufbauen. Wenn die Einleitung für die Dramenanalyse gut geschrieben ist, führt sie den Leser zielführend auf die eigentliche Auseinandersetzung – nichts anderes ist eine solche Analyse – mit dem Stück hin.