Einstiegsgehälter – Ein Vergleich

Einstiegsgehälter reichen oft nicht zum Leben, trotzdem gibt es Berufe, deren Gehälter höher sind als so manch langjähriges Gehalt.


Nach dem erfolgreichen Beenden der Schule oder des Studiums beginnt die Suche nach einem Arbeitsplatz. Oft fragt man sich, welche Einstiegsgehälter das Unternehmen zahlt. Hier bekommen Sie einen kurzen Überblick, mit welchen Einstiegsgehältern Sie rechnen müssen:

Schlechte und mittlere Einstiegsgehälter

  • Als Badewärter hat man die Möglichkeit, zu Beginn 930 Euro zu verdienen. Sollten Sie den Beruf Einrichtungsberater anstreben, müssen Sie bereit sein, sich zu Beginn mit 860 Euro zufrieden zu geben. Auch als Ordinationsgehilfin verdienen Sie nicht mehr, sondern müssen sogar mit 810 Euro monatlich über die Runden kommen. Als Altenfachbetreuer verdienen Sie im ersten Jahr 1.100 Euro, 50 Euro mehr, als ein ausgelernter Bäcker, welcher sich mit 1.050 Euro zufriedengeben muss.
  • Auch in handwerklichen Berufen ist das Einstiegsgehalt eher dürftig, hier verdient ein Maurer im ersten Jahr nicht mehr als 1.180 Euro monatlich. Als Koch haben Sie es ein wenig besser, hier ist es möglich, im ersten Jahr 1.200 Euro monatlich zu verdienen. Sie sehen also, dass auch bekannte und beliebte Berufe nur ein geringes Einkommen ermöglichen und man, wie man weiß, zu Beginn meist mehr arbeitet, als man verdient.

Gute bis sehr gute Gehälter im Vergleich

  • Sollten Sie den Weg des Bibliothekars einschlagen, sind Ihnen im ersten Jahr 1.530 Euro so gut wie sicher. Auch ein Bürokaufmann verdient im ersten Jahr 1.540 Euro. Als Top-Jobs gelten auch in Hinsicht auf Einstiegsgehälter die üblichen Verdächtigen: Ein Richter verdient im ersten Berufsjahr 2.790 Euro und ist Spitzenreiter, was Einstiegsgehälter betrifft. Dicht gefolgt von dem Arzt, auch ein Top-Job, welcher im ersten Jahr mit 2.200 Euro monatlich entlohnt wird. Ebenfalls gut bezahlt sind Informatiker mit 2.050 Euro monatlich, der Stuntman mit 2.000 Euro oder aber auch Verkaufsmanager mit 1.810 Euro.
  • Natürlich sind die Angaben meist nur Richtwerte, aber kommen der Wirklichkeit doch sehr nahe. Vielleicht haben Sie noch Möglichkeiten, Ihren Traumberuf zu erlernen oder arbeiten gerade in einem der oben genannten Berufe. Und ganz ehrlich: Manchmal ist es doch egal, wie viel Sie wirklich verdienen, solange Ihre Arbeit Ihnen Freude macht.