Botanischer Name: beaucarnea recurvata
Allgemeines
Die äußerst beliebte Zimmerpflanze, die auch Wasserpalme oder Flaschenbaum genannt wird, stammt ursprünglich aus Mexiko. Dort in der freien Natur wird der Elefantenfuß zwischen sechs und neun Metern hoch. Aufgrund dessen und wegen seines flaschenförmigen Stammes, der als Wasserspeicher dient, kommt er zu seinem Namen. Aus dem Stamm wachsen palmenähnliche lange schmale Blätter, die wedelartig angeordnet sind. Bei älteren Pflanzen ist der Stamm komplett verholzt, während bei jüngeren die Blätter noch direkt aus der Knolle wachsen.
Standort
Im Sommer, also zwischen Mai und September, hat der Elefantenfuß seine Wachstumszeit. Dann kann man ihn windgeschützt auch nach draußen stellen. In diesen Monaten kann er es gar nicht warm und sonnig genug haben, daher eignen sich auch Südfenster bestens als Standort mit Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad. In den Wintermonaten allerdings braucht er kühlere Temperaturen um die 7 Grad, beispielsweise im Treppenhaus oder Flur.
Pflege
Da der Stamm ein Wasserspeicher ist, muss auch im Sommer nur mäßig gegossen werden. Daher sollte das Substrat auch gut durchlässige Blumenerde sein, um Staunässe gar nicht erst entstehen zu lassen. Am besten man lässt die Erde vor dem nächsten Gießen einmal durchtrocknen oder man wendet das Tauchverfahren an, bei dem man den Topf zum Vollsaugen in Wasser taucht und überschüssiges Wasser ablaufen lässt. Gedüngt kann in den Sommermonaten alle zwei Wochen mit einem schwach dosierten Flüssigdünger werden. Umgetopft werden muss der Elefantenfuß nur alle paar Jahre. Beachten Sie nur, dass der Topf nicht zu leicht ist, da die Pflanze schnell umkippt.
Vermehrung
Der Elefantenfuß lässt sich bestens aus Samen ziehen, die man leicht überall im Handel erhält. Die Samen keimen zu jeder Jahreszeit zuverlässig, normalerweise bringt man sie aber eher im Frühling zum Keimen. Die Sämlinge benötigen dann nur einen hellen Standort außerhalb direkter Sonne. Auch eine Stecklingsvermehrung ist möglich, wenn sich welche am unteren Teil des Stammes bilden.
Schädlinge und Krankheiten
Im Grunde treten kaum Probleme beim Elefantenfuß auf. Nur bei zu warmer Überwinterung können Schildläuse und Spinnmilben auftreten. Diese lassen sich aber recht einfach beseitigen. So kann man Schildläuse mit einem Messer von den glatten Blättern abkratzen und die Spinnmilben einfach abduschen. Anschließend sollte aber auch ein kühlerer Standort für den Winter gesucht werden.