Die Elektro-Neuraldiagnostik gehört zu den messenden und aufzeichnenden Verfahren, sie ist innerhalb der physikalischen Therapie sowie bei der Neuraltherapie und Akupunktur einzuordnen. Beide basieren auf der Entdeckung des französischen Physiker Hector Durville, dass einzelne Stellen auf der Schädeloberfläche sich gegenüber elektrischem Strom anders verhalten als ihre Umgebung. Diese sogenannten Reaktionsstellen sind nicht mit den chinesischen Akupunkturpunkten identisch. Gleichwohl sind sie mit den inneren Organen verbunden.
Durchführung
Mittels eines Elektro-Neuraltherapie-Geräts werden die Reaktionsstellen auf der Haut erkannt. Aus den Hautwiderständen lassen sich Hinweise auf Krankheiten und betroffene Organe ablesen, durch Reizströme können Hautwiderstände normalisiert werden, wenn sie aus dem Gleichgewicht geraten sind. Entsprechen die Reaktionsstellen nicht der Norm, können sie therapeutisch auf- oder abgeladen werden. So werden die inneren Organe beeinflusst.
Wirkung
Durch die Elektro-Neuraldiagnostik kann eine Ganzkörperdiagnose gestellt werden und im Anschluss durch die Elektro-Neural-Therapie oder eine andere Methode behandelt werden. Außerdem lässt sich der Behandlungserfolg kontrollieren.
Die Methode eignet sich für fast alle chronischen oder akuten Erkrankungen, besonders für die Schmerztherapie, gegen Erschöpfungszustände, bei Rückenleiden, Erschöpfungszuständen, Krebs, Infektanfälligkeit oder multipler Sklerose.
Einschränkungen
Die Methode ist schmerz- und nebenwirkungsfrei. Wichtig ist es, dass der Arzt das nötige Wissen besitzt, um die Ergebnisse richtig auswerten zu können und eine fundierte Diagnose zu stellen. Die Elektro-Neuraldiagnostik und -therapie sollte andere Verfahren nicht ersetzen, sondern ergänzen.