Unter dem Namen Wohndachfenster können sich die meisten Menschen, die sich noch nicht ihr eigenes Heims selbst erbaut haben, wohl wenig vorstellen. Tatsächlich aber ist unter diesem Begriff nichts anderes zu verstehen, als ein Dachfenster, welches aufgeklappt werden kann und aus welchem man nach Belieben seinen Kopf stecken kann, um die Landschaft zu beobachten.
Wohndachfenster heißen so, weil sie sich in vielen Dingen von einer herkömmlichen Dachluke unterschieden. Denn sie werden nur dann in das Dach eines Hauses eingelassen, wenn unter diesem ein Wohnraum geschaffen werden soll. Durch das große Wohndachfenster kann dann genügend Licht in den Raum einfallen und dieser auch gut belüftet werden.
Spezielle Fenster für besondere Umstände
Doch Wohndachfenster sind keine normalen Fenster. Dadurch dass andere Umstände unter dem Dach herrschen, müssen die Fenster bestimmte Eigenschaften besitzen, damit der Wohnraum komfortabel nutzbar ist. So zum Beispiel können bestimmte Wohndachfenster einzelner Hersteller nicht nur das Raumklima unterm Dach verbessern sondern auch etwas für die Umwelt tun. Durch bestimmte Glasbeschichtungen und mehrschichtiges Sicherheitsglas halten sie Wärme oder Frische im Raum. So spart man sich dann das Aufstellen von Klimaanalagen.
Auf Wärmedurchgang achten
Wer Wert auf Nachhaltigkeit beim Bau oder Ausbau der eigenen Immobilie legt, der sollte auf den Wärmedurchgangswert beim Wohndachfenster achten. Hier gilt, je niedriger dieser, desto besser. Ein Spitzenwert ist der von 0,1, welcher bei sogenannten Niedrigenergiefenstern erzielt wird. Hier spielt die 3fache Isolierverglasung eine wichtige Rolle. Ein typisches Zeichen dafür, dass Ihr Fenster auch ein Niedrigenergiefenster ist, dass öfter als normal eine Beschlagung der Scheibe zu beobachten ist. Allerdings ist das kein schlechtes Zeichen. Wer zusätzlich darauf achtet, dass sein Fenster mit einer Pyrolysebeschichtung der äußersten Scheibe ausgestattet ist, der hat dieses Problem weniger.