Entscheidungen treffen dank Eigenverantwortung

Ergreifen Sie endlich Initiative! Wenn Sie Entscheidungen treffen wollen oder müssen, geht das nur mit Eigenverantwortung.


Haben Sie sich schon einmal gefragt, was gewesen wäre, wenn Sie sich damals nicht für den einen, sondern für den anderen Weg entschieden hätten? Dass Sie dann wohl heute nicht der Mensch wären, der Sie sind, vielleicht auch gar nicht mehr am Leben oder einfach in einer ganz anderen Stadt mit anderen Menschen? Solche Gedanken sind nicht nur auf eine bestimmte Weise faszinierend, sondern können auch Angst machen. Denn dann kommt die Frage auf, ob es denn tatsächlich etwas wie Schicksal gibt oder ob alles, was passiert, nur wahllos durch Entscheidungen passiert. Unser Entscheidungen treffen kann demzufolge weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen und in solchen fiktiven Zukunftsgedanken kann man sich auch schon mal verstricken und ganz verunsichert daraus hervorgehen. Vielleicht gibt es deshalb immer wieder Menschen, die sich mit Entscheidungen schwertun und sogar bei kleinen Dingen ewig herumrätseln aus Angst, sie könnten etwas Großes in Bewegung setzen, das lawinenartig das ganze Leben unter sich begräbt.

Entscheidungen treffen bestimmt unser Leben
Tatsächlich ist es so, dass unser Leben maßgeblich von unseren Entscheidungen bestimmt wird. Welchen Beruf Sie heute ausüben, wo Sie wohnen, ob Sie Kinder haben oder nicht – all das ist das Resultat aus dem vorhergegangenen Entscheidungen treffen. Die genannten Beispiele sind Entscheidungen, die wir bewusst getroffen haben, die vielleicht etwas länger gebraucht haben und größer waren. Aber von diesen einmal ganz abgesehen, müssen wir Tag für Tag  noch viele weitere Entscheidungen treffen. Das beginnt morgens beim Aufstehen, beim Frühstücken und setzt sich fort bei der Arbeit oder im Haushalt. Dabei sind wahrscheinlich die meisten Entscheidungen vollkommen unbewusst und gehen an uns vorüber.

Werden Sie wieder glücklich
Es gibt also Hunderte von bewussten und unbestimmten Entscheidungen. Wer sich oft nicht mehr selbstbestimmt fühlt und sein Leben ändern möchte, kann gerade hier einen guten Ansatzpunkt finden. Machen Sie sich klar, welche Entscheidungen, egal ob aktive oder passive, Sie treffen und ob Sie diese wirklich wollen oder gar müssen. Vielen Menschen ist es nicht bewusst, dass morgens aufzustehen und zur Arbeit zu fahren oder am Wochenende zu den Schwiegereltern zu fahren ebenso eine Entscheidung ist, wie die Küche zu machen oder die Wäsche zu waschen. Sicherlich sind ein paar von diesen Dingen Musts, Dinge, die gemacht werden müssen. Aber fragen Sie sich doch einmal, wie sie sich dabei fühlen, wenn sie sich für diese Dinge entscheiden. Der erste Schritt zu einem selbstbestimmteren Leben ist es, sich nur noch bewusst zu entscheiden.

Die Wahl haben heißt frei zu sein
Entscheidungen treffen wir, indem wir wählen und eine Wahl, bei der man sich automatisch gegen etwas entscheidet, fällt uns oftmals sehr schwer. Der Mensch würde ja gerne, wenn er könnte, alles haben. Um dieser schmerzhaften Erfahrung zu entgehen, lassen viele oft jemand anderen für sich entscheiden. Hier kann man aber nicht mehr von einem selbstbestimmten Leben oder auch Eigenverantwortung reden. Man ist im Grunde nur noch ein Blatt, das vom Wind hin und her geweht wird. Bewusst zu entscheiden und sich so für ein bewusstes Leben zu entscheiden heißt also, auch Dinge loszulassen. Aber denken Sie daran, dass Menschen in Entwicklungsländern sich solch einen Luxus wie Entscheidungen treffen nicht leisten können. Deshalb heißt es für sie, die Chance bewusst Entscheidungen zu treffen auch, aus einem Tablett von Möglichkeiten zu wählen. In philosophischen Kreisen ist so etwas nichts Anderes als die Definition von Freiheit.