Entwicklungsstörung - Üben Sie keinen Druck aus

Erste Anzeichen für eine Entwicklungsstörung des Kindes sollten sehr ernst genommen werden. Die ersten Anzeichen wären z.B. Schulverweigerung oder kein Elan bei Kindern.


In sehr schwierigen Zeiten auf dem Arbeitsmarkt wird der Schrei nach gut ausgebildeten und hochqualifizierten Arbeitnehmern immer lauter. Das Fundament für eine Karriere wird bereits in der Schule gelegt. Doch hier besteht auch gleichzeitig die Gefahr vor zu viel Leistungsdruck. Viele Kinder fühlen sich den wachsenden Anforderungen und dem Druck, den Schule und Eltern auf sie ausüben, nicht gewachsen. Eine Entwicklungsstörung kann die Ursache sein. Zudem können Probleme im Freundeskreis oder Liebeskummer dazu führen, dass die Heranwachsenden in emotionale Notlagen geraten. Seelische Probleme, Essstörungen und Suizidgefahr sind traurige Wirklichkeit. 

Anzeichen für eine Entwicklungsstörung, die Sie ernst nehmen sollten

1. Schulverweigerung, damit ist nicht gelegentliches Schwänzen gemeint, sondern ein vollständiger Rückzug.

2. Eine auffällige Verhaltensänderung des Kindes mit sehr niedergeschlagenen oder depressiven Phasen.

3. Kommunikationsverweigerung, wenn das Kind nur noch in seiner eigenen Welt lebt und sich in sich selbst zurückzieht.

4. Wenn das Kind müde, ohne Energie und/oder unfähig ist, sich zu konzentrieren.

5. Wenn das Kind nicht richtig isst oder ein sehr ungewöhnliches beziehungsweise unregelmäßiges Essverhalten zeigt .

6. Wenn das Kind Schlafstörungen oder ungewöhnliche Schlafgewohnheiten hat.

7. Wenn sich das Kind lange Zeit in sein Zimmer zurückzieht und niemanden - nicht einmal Freunde - sehen will.

8. Gefühlsausbrüche und starke Erregbarkeit des Kindes, wenn ihm Fragen gestellt werden.

9. Wenn das Kind Anzeichen für gefährliches beziehungsweise selbstzerstörerisches Verhalten zeigt (Drogen nimmt, Alkohol trinkt)

10. Wenn das Kind viel über Selbstmord redet und Selbstmorddrohungen ausspricht.

11. Vollständige Apathie, wenn das Kind das Interesse am Leben (an Hobbies, Schule und Freunden) verloren hat.

Aufmerksame Eltern nehmen, wenn sie ein oder mehrere der oben genannten Anzeichen bei ihrem Kind feststellen, Kontakt zu einem Arzt ihres Vertrauens auf.

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