Erbrechen - hohem Flüssigkeitsverlust entgegenwirken

Das Erbrechen wird vom Brechzentrum im Gehirn aus gesteuert. Kontraktionen des Zwerchfells, der Bauchwand und des Magens ermöglichen dies. Erbrechen kann ein Symptom von vielen Erkrankungen sein


Erbrechen ist kein angenehmes Gefühl. Meist fühlt man sich danach schlapp und ausgelaugt.  Erbrechen wird vom Brechzentrum im Gehirn aus gesteuert. Der Mageninhalt entleert sich dabei sehr rasch durch kurze Kontraktionen des Zwerchfells, der Bauchwand und des Magens. Erbrechen kann ein Symptom von unterschiedlichsten Erkrankungen sein.

 

Schwerwiegende Folgen
Kommt das Erbrechen zu oft vor, wird es zum schwerwiegenden Problem für den gesamten Körper. Wasser-, Säure- und Salzverlust in großen Mengen sind die Folge und am Ende besteht eine Unterversorgung an Energie für den Körper. Gerade für kleine Kinder kann zu häufiges Erbrechen sehr gefährlich werden, besonders dann, wenn noch Fieber hinzukommt. Erbricht der Körper zu häufig, kann es ein Hinweis auf eine Erkrankung des Magens, des Gehirns oder eine Vergiftung sein. Man sollte dann auf jeden Fall einen ärztlichen Rat einholen, um schlimmeres im Vorfeld auszuschließen bzw. zu vermeiden.

 

Verschiedene Arten
Es gibt verschiedene Arten des Erbrechens, anhand derer kann man bestenfalls Aufschluss über die Ursache erlangen. Unter anderem gibt es ein Erbrechen in Form von Speien oder Spucken, in kleinen Nahrungsmengen und noch circa eine halbe bis ganze Stunde nach dem Essen. Es kann sein, dass sich die betroffene Person sonst sehr wohl fühlt und gesund ist. Der Brechreiz muss nicht in allen Fällen durch eine Krankheit verursacht werden. 

Erkrankung der Speiseröhre
Eine Erkrankung der Speiseröhre könnte vorliegen, wenn das Erbrechen in kraftlosem Herauswürgen oder Herauslaufen lassen erfolgt. Es wird auch das schlaffe oder atonische Erbrechen genannt. Erfolgt das Erbrechen im Schwall mit hohem Druck und in großen Mengen, so ist oft ein Brechdurchfall die Ursache. Auch sollte man auf den Geruch und das Aussehen des Erbrochenen achten. Denn auch dies kann helfen, Aufschluss über die Ursache des Erbrechens zu geben. 

Wichtig: Flüssigkeitsverlust ausgleichen!
Auf jedem Fall sollte man einem Flüssigkeitsverlust entgegenwirken, indem man immer wieder ausreichend trinkt. Bestimmte Teesorten bieten sich hier besonders an, da sie auch zugleich beruhigend wirken. Pfefferminztee oder Kamillentee eignen sich hierfür besonders gut. Wenn das Erbrechen länger andauert, sollte man auch Elektrolyte zu sich nehmen, um den Salzverlust auszugleichen. Diese gibt es unter anderem auch in Pulverform in der Apotheke. Viele Medikamente, die auf Homöopathie beruhen, können zusätzlich bei Erbrechen und Übelkeit Abhilfe schaffen.