Erektionsstörung- Das Problem nicht verschweigen

Unter Erektionsstörungen versteht man, dass sich das Glied des Mannes nur unzureichend versteift. Dafür können organische und auch psychische Ursachen verantwortlich sein.


Im Volksmund ist der Irrglaube, ein Mann, der unter Erektionsstörungen leidet, sei kein richtiger Mann, stark verbreitet. Viele Männer trauen sich deshalb nicht darüber zu reden. Gerade dieses Vertuschen belastet aber auch die Seele und wirkt sich zusätzlich auf das Sexualleben aus. Es ist ein Teufelskreis, aus dem „Mann“ oftmals nur sehr schwer entrinnen kann. Doch was sind Erektionsstörungen genau?

 

Was ist eine Erektionsstörung?

Unter Erektionsstörungen versteht man, dass sich das Glied des Mannes nur unzureichend versteift. Dies belastet das Sexualleben und ist somit ein Problem, dass beide Partner beschäftigt. Denn der Geschlechtsverkehr kann somit nur schwer oder gar nicht ausgeübt werden. Dass „Mann“ nicht allein mit diesem Problem steht, zeigen neueste Schätzungen, in denen es heißt, dass etwa drei Millionen Männer allein in den alten Bundesländern im zeugungsfähigen Alter unter Erektionsstörungen leiden. Dass damit bundesweit weit mehr Männer unter Erektionsstörungen leiden, ist demnach eine einfache Erkenntnis.

 

Gehen Sie zum Arzt

Ein Mann, der Erektionsstörungen bei sich festgestellt hat,  sollte einen Arzt seines Vertrauens aufsuchen. Ein ausführliches Gespräch und eine gründliche Untersuchung kann in vielen Fällen die Ursachenmöglichkeiten eingrenzen und Möglichkeiten zur Behandlung eröffnen. Therapiemaßnahmen sollten die Erektionsfunktion verbessern und auch das Selbstbewusstsein wieder anheben, um möglichen partnerschaftlichen Konflikten entgegen zu wirken.

Ursachen für eine Erektionsstörung

Die Gründe für Erektionsstörungen werden grob in zwei Ursachengebiete eingeteilt. Zum einen können organische Ursachen und zum anderen auch psychische Ursachen Errektionsstörungen hervorrufen. Meist sind es die jüngeren Männer, die unter psychisch bedingten Erektionsstörungen und Männer ab 40 Jahren, die unter organisch begründeten Erektionsstörungen leiden. Eine Vermischung beider Gründe ist in allen Fällen möglich. Denn ein organischer Grund kann sehr leicht die Psyche dermaßen belasten, dass dann beide Ursachen gefunden und behandelt werden müssen.

Manchmal leidet auch die Psyche

Sollte ein Mann unter psychisch bedingten Erektionsstörungen leiden, ist es oft sehr hilfreich, wenn die Partnerin die Therapie begleitet. Beiden sollte vor Behandlungsbeginn bewusst sein, dass sie sehr viel Geduld mitbringen müssen. Die Ursachen können unter anderem in falschen Sexualvorstellungen liegen, in der Erziehung oder im Einfluss des Umfeldes. Organisch bedingte Erektionsstörungen können unter anderem einen Hormonmangel, Gefäßerkrankungen oder neurologischen Ursprung haben. Auf jeden Fall sollte „Mann“ sein Problem der Erektionsstörung nicht totschweigen, sondern Hilfe suchen und auch annehmen.

 

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