Erektionsstörung - die Behandlungsmöglichkeiten

Die heutige Forschung macht es möglich: Mittlerweile gibt es einiges, was Mann gegen eine Erektionsstörung unternehmen kann.


Wenn es im Bett nicht mehr klappt mit der Standhaftigkeit, steht Mann vor einem großen Rätsel. Selbstzweifel, Depressionen und ein vermindertes Selbstbewusstsein sind meist die Folge. Auch wenn die Erektionsstörung rein physische Gründe hat, werden die nachfolgenden psychischen Probleme eine Dysfunktion meist weiter aufrecht erhalten. Besserung ist also vorerst nicht in Sicht.
Doch wie sollte man sich behandeln lassen und welche Möglichkeiten einer Therapie gibt es? Besser ist, sich vorab gut zu informieren und keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Gerade die Rücksprache mit dem Partner ist da wichtig. Wer sich allerdings vor dem Arztbesuch mit den Wegen und Möglichkeiten der Behandlung einer erektilen Dysfunktion auseinandersetzten möchte, kann sich in den folgenden Zeilen ein wenig informieren.

Wenn die Psyche nicht will
Die Möglichkeiten der Behandlung bei einer Erektionsstörung lassen sich grob in drei Bereiche einteilen. Zum einen gibt es psychologische Hilfe im Sinne von Psychotherapie oder Sexualtherapie, denn oftmals sind die Gründe für eine erektile Dysfunktion nicht immer physisch bedingt.Bei solchen Therapien wird auch der Partner, falls vorhanden, in die Sitzungen mit einbezogen, da so eventuell bestehende psychische Störungen ausgeräumt werden können. Aber auch Atemübungen oder Paarübungen gehören zu dieser Therapie dazu. So werden mögliche Spannungen zwischen dem Paar beseitigt und ein Weg zu einem besseren Miteinander gefunden, sollte das vorher Auslöser der Probleme im Sexualleben des Betroffenen gewesen sein. Außerdem werden bei dieser psychologischen Behandlung Tipps zur Verbesserung der Wahrnehmung oder zur sexuellen Stimulation gegeben.

Wenn das Organ nicht mitspielt
Auf der anderen Seite spielen natürlich auch Medikamente eine große Rolle, wenn es darum geht, die Funktionalität des männlichen Gliedes wiederherzustellen. Bekannt, häufig verordnet und sehr hilfreich sind dabei Potenzpillen. Wo die meisten Menschen bisher nur von der blauen Viagra gehört haben, gibt es noch zwei andere Wirkstoffe, die der Erektion auf chemischer Ebene unter die sprichwörtlichen Arme greifen können. Diese wären des weiteren neben Viagra noch Cialis und Levitra – alles Pillen mit Substanzen, die sowohl auf der physischen als auch auf der psychischen Ebene wirken. Oral eingenommen wirken diese Pillen nur bei sexueller Stimulation und nie „einfach so“. Bislang hat man mit Potenzpillen gute Ergebnisse erzielen können, allerdings wird die Wartezeit zwischen Einnahme der Pille und Einsetzen der Wirksamkeit von vielen Paaren als belastend empfunden. Diese kann, vor allen Dingen bei der Viagra, bis zu einer Stunde lang sein. Solche Potenzmittel sollten nie im Internet oder über undurchsichtige Quellen bestellt werden. Generell sind solche Medikamente verschreibungspflichtig!

Die SKAT-Methode
Ebenfalls in den medizinischen Behandlungsbereich gehört die sogenannte SKAT – die Schwellkörper-Auto-Injektions-Therapie. Hierbei wird mittels einer Spritze eine Substanz in den Schwellkörper gespritzt. Dies passiert durch eine sehr dünne Nadel, sodass keine Schmerzen auftreten. Eine Erektion tritt dann nach circa zehn Minuten auf. Der verwendete Wirkstoff ist heute meist Alprostadil.

Viele weitere Möglichkeiten
Bislang gibt es aber nicht nur Hilfsmittel auf Medikamenten-Basis. Auch wird häufig zu Penis-Pumpen, Penis-Ringen, oder zu Hormonen gegriffen, um der Erektion wieder Standhaftigkeit zu verleihen. Auch Operationen, die das Organ an sich betreffen, werden durchgeführt. Ebenso gibt es im Bereich der alternativen Heilmethoden Mittel und Wege, das Sexualleben des Betroffenen wieder herzustellen. Mehr Details zu den verschiedenen Wirkstoffen, Techniken und Behandlungen erfahren Sie auf den nächsten Seiten.