Erektionsstörung im Alter

Im Alter sind Erektionsstörungen leider keine Seltenheit. Doch das Gute ist: Häufig ist die Impotenz behandelbar.


Eine Erektion ist eine komplizierte Sache. Für einen steifen Penis müssen Muskeln, Nerven und Blutgefäße zusammenspielen. Ursachen, dass es nicht klappt, gibt es zuhauf: Durchblutungsstörungen, Nervenschäden, psychische Probleme, Diabetes. Meist sind Erektionsstörungen, die im Alter zunehmen, jedoch sehr gut behandelbar. Deswegen ist es unbedingt empfehlenswert, einen Arzt aufzusuchen.

Der Körper verändert sich
Im Alter senkt sich der Testosteronspiegel, auch das Penisgewebe verliert an Elastizität. Dadurch entstehen Erektionen weniger schnell, auch ist der Penis weniger steif als noch in jungen Jahren, der Winkel verändert sich ebenfalls. Um eine Erektion zu erlangen, ist oft körperliche Stimulation vonnöten. Durch den sinkenden Testosteronspiegel sinkt auch die Libido, also das Lustgefühl des Mannes. Krank ist ein Mann deswegen noch lange nicht, dennoch können manche Medikamente gegen diese leichten Erektionsstörungen helfen.

Erektionsstörung durch Krankheiten
Im Alter ist man anfälliger für verschiedene Krankheiten. Leider haben viele davon auch Einfluss auf die Sexualität. Diabetes und Durchblutungsstörungen sind häufig Schuld an den Erektionsstörungen. Auch eine Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) führt zu Impotenz: Die Schwellkörper sind dann nämlich nur schlecht durchblutet.
Eventuell sind auch Medikamente Schuld an den Erektionsstörungen. Viele Arzneien haben Nebenwirkungen, die sich auf die Potenz des Mannes auswirken können.

Was kann ich tun?
Ernähren Sie sich gesund, geben Sie das Rauchen auf und reduzieren Sie Ihren Alkoholkonsum. Arteriosklerose wird beispielsweise durch eine fettreiche Ernährung begünstigt. Rauchen schädigt ebenfalls die Gefäße. Öfter mal Salat statt Currywurst kann sich also äußerst positiv auf Ihr Sexualleben auswirken.
Übrigens: Häufiger Sex soll Erektionsstörungen im Alter vorbeugen. Einer finnischen Studie zufolge haben Männer, die im Alter zwischen 55 und 75 Jahren weniger als einmal die Woche Sex haben, doppelt so oft Erektionsstörungen haben wie Männer, die mindestens einmal die Woche Geschlechtsverkehr haben. Selbst die Lebenserwartung scheint sich durch regelmäßigen Sex zu steigern. Suchen Sie deshalb bei Potenzproblemen unbedingt Ihren Arzt auf. Höchstwahrscheinlich kann er Ihnen helfen!