Erfahrungen in der Modebranche sammeln

Wer wechselt, bewährt sich! Viele Erfahrungen in der Modebranche zu sammeln kann Vorteile haben. Welche das sind erfahren Sie hier.


Wer im Lebenslauf viele Stationen stehen hat, wird oft als neuer Mitarbeiter nicht gern gesehen. Chefs vertreten die Meinung, dass jemand, der viel von einer Station zur anderen gewechselt hat, ein riskanter Kandidat ist. Einem solchen Anwärter wird Unstetigkeit, fehlende Ausdauer, ein möglicherweise schwieriger Charakter oder wenig Frustrationstoleranz vorgeworfen. In jedem Bewerbungsratgeber steht deshalb, dass man sich eher in Stetigkeit denn in stetigem Wechsel üben sollte. Nicht so in der Modebranche, denn hier wird ein aufgeschlossener und experimentierfreudiger Mensch dem alteingesessenen vorgezogen. Denn in der sich schnell drehenden Modebranche ist ein Attribut, welches man mitbringen sollte, unbedingt Dynamik. Demnach werden viele Positionen und Erfahrungen im Lebenslauf eher positiv bewertet.

Ziehen Sie weiter
Verharren Sie also gerade als junger Mensch nicht an einem Ort. Viele Menschen starten ihre Karriere im Modebusiness gerne mit einem Praktikum, wo sie ihre ersten praktischen Erfahrungen sammeln können. Stellt sich der Praktikant gut an, wird ihm hin und wieder eine feste Stelle angeboten. Sofern es sich nicht um Topmagazine wie die Vogue oder bekannte Designer handelt, sollte man als Frischling davon absehen, an diesem Ort auf lange Sicht zu bleiben. Oftmals „versackt“ man in der Firma, findet keine neuen Anforderung und verschwindet merklich im Schatten der eigenen Aufgaben. Eine Entwicklung wird dann wohl kaum zu machen sein. Hier ist also der Mut zum Absprung gefragt, denn die Möglichkeiten in der Modebranche etwas Neues zu finden sind groß, interessant und aufregend! Wer ein Teil schnelllebiger Fashion sein will, sollte sich dem Tempo anpassen um nicht unterzugehen.

Nicht rasten!
So ist es zwar zu Beginn der Laufbahn wichtig, viele Erfahrungen im ersten Job zu sammeln, man sollte aber rechtzeitig und spätestens nach drei bis vier Jahren den Absprung schaffen. Das bildet nicht nur fachlich weiter, sondern formt auch den Charakter. Für viele spielt auch die Weiterbildung aus eigener Kraft eine große Rolle. Sollten Sie aus welchen Umständen auch immer in einer Firma „festsitzen“, so bietet es sich an, sich persönlich um Weiterbildungen zu kümmern. Viele Firmen bieten das auch intern an – hier heißt es: Wer rastet, der rostet!

Ein Pool voll Chancen
Wer also schon mit den Gedanken eines Wechsels spielt, der kann sich schon im alten Job informieren. Gerade auf Modemessen, mit denen man in der Modebranche fast immer in Berührung kommt, bieten sich viele Möglichkeiten mit anderen Firmen ins Gespräch zu kommen und Chancen für sich auszumachen. Für einen Menschen, der in dieser Branche überleben will, sind die Modemessen das A und O. In den einzelnen sogenannten Boxen, also in den Showrooms der Firmen, kann man gut mit wichtigen Personen in Kontakt kommen, sich kennenlernen, austauschen und Möglichkeiten ausspähen. Seien Sie also nicht scheu, sondern trauen Sie sich!