Ergonomie am Arbeitsplatz

Die körperliche Gesundheit spielt im Beruf eine ebenso wichtige Rolle wie die seelische. Achten sie also in jedem Fall auf die Ergonomie am Arbeitsplatz.


Ein optimal ausgestatteter Arbeitsplatz ist die Basis für gesundes Arbeiten. Mit intelligentem Verhalten können Sie körperlichen Problemen gezielt vorbeugen.

Lesen Sie, welche Probleme auftreten und worauf Sie achten können, um körperlich gesund zu bleiben

Ergonomie am Arbeitsplatz

In vielen Büroberufen "steht und fällt" die Arbeit mit der Ergonomie am Arbeitsplatz. Ein ergonomischer Stuhl, der in der Höhe stufenlos verstellbar ist und sich dynamisch Bewegungen anpasst, leistet hier wertvolle Dienste. Wichtig ist, dass die Sitzhaltung während des Arbeitens von Zeit zu Zeit verändert wird, um Fehlhaltungen und daraus resutlierenden Muskelverspannungen und muskulären Dysbalancen entgegenzuwirken. Sitzen Sie gerade und achten Sie darauf, dass Ihre Füße als Stütze fest auf dem Boden stehen. Vermeiden Sie es, Ihre Beine übereinander zu schlagen. Ihre Nacken- und Rückenmuskulatur wird es Ihnen danken. Darüber hinaus stellt eine gut ausgebildete Gesamtkörpermuskulatur ein stabiles Korsett und einen natürlichen Schutz für Ihren Körper dar. Durch mangelnde Bewegung und überwiegend sitzende Berufstätigkeiten wird der Körper oft nicht ausreichend gefordert und die Muskulatur "verkümmert". Tipp: Moderates Ganzkörperkrafttraining zur Stärkung der Muskulatur.

Der richtige Sitz

Sitzen Sie gut? Dann wenden Sie sich nun dem Monitor Ihres Rechners zu. Der Abstand zwischen Ihnen und dem Bildschirm sollte ca. 30 bis 75 cm betragen.

Tipp: Eine Armlänge Abstand ist eine gute Entfernung. Desweiteren ist die Position Ihres Bildschirms sehr wichtig. Achten Sie unbedingt - zum Schutz Ihrer Augen - darauf, dass es keine Reflexionen oder Spiegelungen durch grelles Bürolicht oder einfallendes Sonnenlicht gibt. Das erreichen Sie, indem Sie ihren Monitor im rechten Winkel zu Ihrem Bürofenster aufstellen. Experimentieren Sie, bis Sie für sich eine angenehme Position gefunden haben. Die Veränderung von Helligkeit und Kontrast am PC kann ebenfalls eine Verbesserung sein.

Und die Augen?

Wie geht es Ihren Augen? Wann waren Sie zuletzt beim Augenoptiker oder Augenarzt, um Ihre Augen kontrollieren zu lassen? Regelmäßige Augentests - mindestens ein Test pro Jahr - sind von ausgesprochen großer Wichtigkeit für den gesamten Organismus und werden vielfach unterschätzt! Folgende Probleme können auftreten: Seh- oder Leseprobleme, unscharfe und verschwommene Sicht, trockene oder tränende Augen, Schmerzen im Auge, Schwindelgefühle, Kopfschmerzen. Tipp: Machen Sie während Ihrer Arbeit kleinere Pausen von 5 bis 10 Minuten, und achten Sie darauf, dass die Beleuchung im Raum nicht zu sehr von der Helligkeit Ihres Computers abweicht, so dass Ihre Augen den Unterschied permanent ausgleichen müssen.

Sehnenscheidenentzündungen

Und jetzt an die Tasten. Wer viel am Computer schreibt bzw. gezwungen ist, beim Griff in die Tasten einseitige Bewegungen auszuführen, ist besonders anfällig für Sehnenscheidenentzündungen und das "Karpaltunnel Syndrom". Das "Karpaltunnel Syndrom" ist eine Nerveneinklemmung (des Nervus medianus) in der Hand, die besonders nachts große Schmerzen verursacht und langfristig ein taubes Gefühl in Daumen, Zeige- und Mittelfinger zur Folge haben kann. Desweiteren ist ein Muskelschwund im Daumenballen möglich. Beugen Sie vor. Unterbrechen Sie Ihre Arbeit zwischendurch immer mal wieder. Achten Sie auf die richtige Sitzhöhe, damit Ihre Arme einen festen Untergrund haben. Legen Sie sich gegebenenfalls eine Stütze für Ihre Handgelenke auf den Tisch oder tragen Sie eine medizinische Manschette zur Entlastung der Handnerven.

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