Holzarten erklärt: Erlenholz

Die Erle hat viele Unterarten wie zum Beispiel die italienische Erle oder die Schwarzerle. Der Durchmesser der Stämme von Erlenholz reicht ungefähr von 30 bis 60 Zentimetern.


Lateinischer Name: Alnus glutinosa. Herkunft: Europa und östliche Randgebiete, Skandinavien, Vorderasien, Nordafrika.

Beschreibung von Farbe und Struktur

  • Der Splint und das Kernholz sind gleich und haben eine blasse rötlich-gelbe bis gelb-rote Farbe. Allmählich dunkelt das Holz bräunlich nach. 
  • Die Poren sind fein bis zerstreut und kaum sichtbar. Oft sind Markflecken zu erkennen.

Weitere Informationen 

  • Erlen sind immergrüne Bäume und Büsche. Es gibt viele verschiedene Arten: Hierzu gehören zum Beispiel die Italienische Erle, die Oregon-Erle oder die Schwarz-Roterle. 
  • Erlen sind meistens große, schlanke Bäume und haben einen Durchmesser von ungefähr 30 bis 80 Zentimetern sowie bis auf 12 Meter Höhe astfreie Schaftlängen. 

Verwendung von Erlenholz

  • Erlenholz ist leicht und weich, aber dennoch fest und zäh. Besonders eignet es sich zum Sägen, teilweise auch zum Schälen sowie zum Drechseln und für Schnitzarbeiten. Die Trocknung, egal ob in der Kammer oder in freier Luft, funktioniert schnell, ohne dass besondere Verformungen festzustellen sind. 
  • Die Oberflächen lassen sich leicht und sauber zu glatten Flächen herausarbeiten und können im Anschluss gut behandelt werden. Hierbei können alle gängigen Mittel verwendet werden. Erlenholz ist besonders zum Beizen und Polieren geeignet. 
  • Erlenvollholz wird gern als Imitat für Edelhölzer benutzt, beispielsweise bei der Möbelproduktion und im Stuhlbau. Erle wird aber auch für Musikinstrumente, Bilderleisten, Holzschuhe, Bleistifte, als Modellholz und für Schnitzarbeiten verwendet. Dabei wird nicht zwischen Weiß- und Schwarzerle unterschieden, obwohl die Schwarzerle, weil sie qualitativ hochwertiger ist, bevorzugt wird. 
  • Weitere Verwendung findet Erlenholz als Schälfurnier für Sperrholz und Zigarrenkisten oder gefärbt als Nussbaumersatz. Die Amerikanische Roterle wird außerdem als Kirschbaumersatz immer beliebter.