In der Erziehung ist man immer wieder vor schier unlösbare Aufgaben gestellt – und diese beginnen nicht erst in der Trotzphase des Kleinkindes oder während der Teenagerjahre. Mit den Erziehungstipps von Hilfreich erfahren Sie, wie man es schafft, auf sanfte Art grenzen zu setzen und konsequent zu sein.
Ab wann geht Erziehung los?
Ein sehr junges Baby kann nicht erzogen, sondern nur geliebt und versorgt werden. Ab einem gewissen Alter beginnen Kinder jedoch Grenzen auszutesten. Schließlich sind sie unendlich neugierig auf die Welt um sie herum. Dennoch sollte man nicht zu früh mit dem Erziehen beginnen. Die Bedeutung von „Ja“ und „Nein“ beginnt ein Kind beispielsweise erst etwa am Ende des ersten Lebensjahres zu verstehen.
Erziehung im Alltag
Erziehung findet nicht nur hinter geschlossenen Türen statt, sondern auch im Alltag. Schwierig kann beispielsweise ein Einkauf mit einem kleinen Kind sein. Ist es noch im Kleinkindalter sollten Sie dafür sorgen, dass es zum Einkauf satt und zufrieden ist. Ist es schon alt genug, können Sie Ihr Kind aktiv einbinden: Lassen Sie es einzelne Teile selbst holen, so sind sie gut in das sonst für Kinder oft sehr langweilige Einkaufsritual eingebunden.
Konsum und Erziehung
Ein ewiges Dilemma von Eltern ist das Thema Taschengeld: Wieviel ist angemessen, um Kindern beizubringen mit Geld umzugehen, wie reagiert man am besten, wenn das Kind nach mehr Geld verlangt und das Totschlagargument auspackt, alle anderen würden auch viel mehr bekommen?
Doch nicht nur die Taschengeldfrage ist ein rotes Tuch für viele Eltern. Die Frage,was man gegen den Markendruck machen kann, wird ebenfalls heiß diskutiert. Hier muss jede Famile das für sich richtige Mittelmaß finden. Ach die Frage, ab wann ein Handy angemessen ist, wird in deutschen Familien ein typisches Streitthema. Auch hier sollte das Argument „Aber alle anderen haben schon eins“ auf keinen Fall zählen.
Es lebe das Chaos!
Viel Konfliktpotential bietet außerdem das Aufräumen. Damit es lernt, selbständig aufzuräumen, ist von den Eltern viel Fingerspitzengefühl gefragt. Lassen Sie das Kind schon in jungen Jahren möglichst viele Entscheidungen treffen, bieten Sie ihm viel und leicht erreichbaren Stauraum und versuchen Sie nicht, das Kind mit einer Belohnung zu ködern – dann räumt es nur deswegen auf. Erwarten Sie bloß nicht, dass das Kind auf die gleiche Weise aufräumt wie sie. Wahrscheinlich hat es eine ganz andere Vorstellung von Ordnung, die jedoch nicht falsch sein muss. Erlauben Sie dem Kind ruhig sein eigenes Ordnungssystem.
Stöberm Sie in den Erziehungstipps von Hilfreich.